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Geburtstagsfest beginntmit Einsatz

Geburtstagsfest beginntmit Einsatz

Eigentlich wollte am Samstag die Merkwitzer Jugendfeuerwehr Geburtstag feiern, doch es kam ganz anders: Plötzlich schlugen im Park Flammen aus einer Laube und Rauchwolken stiegen gen Himmel.

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Jennifer Lorenz (li.) und Richard Ottilie vom Angriffstrupp halten das Feuer in Schach.

Quelle: Reinhard Rädler

Taucha. Um 15.33 Uhr ging dann auch die Sirene und kurze Zeit später rückte das Einsatzfahrzeug TF-W der Merkwitzer Ortsfeuerwehr an und die Einsatzgruppe der Jugendfeuerwehr ging zum Löschangriff über. Schnell waren die Schläuche ausgerollt, kurz darauf hieß es "Wasser marsch!" und die elfjährige Jennifer Lorenz und der zehnjährige Richard Ottilie vom Angriffstrupp hatten das Feuer mit gezieltem Sprühstrahl in weniger als fünf Minuten unter Kontrolle. "Das ging flott und war fast professionell", freute sich Stadtwehrleiter Cliff Winkler - denn es war nur eine Übung. Auch die nicht einmal mannshohe "Laube" war nur zu diesem Zweck zusammengezimmert worden.

So konnte der Feuerwehr-Nachwuchs dann doch noch, gemeinsam mit den zwölf Einsatzkräften der Merkwitzer Feuerwehr um Ortswehrleiter Michael Denzer, bei roter Fassbrause und Bier für die Großen, Bratwurst, Kaffee und Kuchen ihren Geburtstag feiern. Denn seit fast elf Jahren gibt es in Merkwitz die Jugendgruppe. "Acht Kinder und Jugendliche in Merkwitz und 21 in Taucha zählen zu unserer Jugendfeuerwehr", informierte Jugendwart André Pauli. "Schon mit acht Jahren können Kinder zu uns kommen, mit 16 könnten sie dann in die Einsatzabteilung übernommen werden", berichtete der 34-Jährige. Doch durch Ausbildung und berufsbedingte Ortswechsel bliebe oft nur ein geringer Prozentsatz tatsächlich bei der Tauchaer Wehr.

Tauchas Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) würdigte die Arbeit der Ausbilder im Jugendbereich der Freiwilligen Feuerwehr, denn sie hätten durch die 14-tägige Nachwuchsausbildung und den eigenen Dienst in der Einsatzabteilung auch eine doppelte Belastung. Die Jugendarbeit sei jedoch bei den Kindern und Jugendlichen, neben der fachlichen Ausbildung, auch wichtig für die Ausprägung von Charaktereigenschaften wie Kameradschaft, Achtung und soziale Kompetenz.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.06.2014
Reinhard Rädler

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