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Taucha Geduld in Plösitz wird weiter strapaziert
Region Taucha Geduld in Plösitz wird weiter strapaziert
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10:00 05.10.2011
Dauert länger als geplant: Der Kanalbau in Plösitz zieht sich wegen der schwierigen Bodenverhältnisse. Quelle: Jörg ter Vehn
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Taucha

Der Rest der Dorfstraßen ist entweder aufgerissen oder nur provisorisch verschlossen. Dabei sollten ursprünglich Ende Oktober die Arbeiten beendet sein.

Wie berichtet, wird der Ortsteil als letzter von Taucha an das Abwassernetz angeschlossen. Rund 1400 Meter Kanalrohr werden dafür in offener Bauweise verlegt. Dabei liegt ein Teil von Plösitz geologisch auf einer Endmoräne – was viel nachrutschenden Sand in den Baugruben bedeutet. Ein etwa 60 Meter langes Stück Rohr ist daher in der Wurzner Straße noch gar nicht verlegt. Weil dort zwei Häuser nahe der Straße und der Baugrube stehen und der Boden nachrutscht, war dort schon vor Wochen die Notbremse gezogen worden. Baugrund-Experten sollten dort bis Ende September an einer Lösung feilen, damit diese voraussichtlich in den Herbstferien umgesetzt werden kann. Noch in dieser Woche werde die Entscheidung fallen, mit welcher Technologie gebaut werde, sagt gestern ein Sprecher der Kommunalen Wasserwerke Leipzig. Durch den Stopp werde die Bauzeit in der Wurzner Straße aber voraussichtlich vier Wochen länger betragen. In Absprache mit dem Landratsamt werde die Straßendecke danach wieder komplett neu verschlossen.

In der Engelsdorfer Straße würden nun die Vorbereitungen getätigt, um dort bis Freitag nächster Woche vom Blumenladen bis zum Plösitzer Weg die Asphaltdecke wieder zu schließen. Wann der restliche Bereich wieder einen komplette Schwarzdecke haben wird, könne derzeit noch nicht genau gesagt werden, so der KWL-Sprecher. Man sei in Abstimmung mit der Stadt Taucha, die wie berichtet angekündigt hat, die Straße ortsüblich wiederherzustellen.

Seit gestern fahren zudem die Busse der Linie 173 nicht mehr, die sich in den vergangenen Wochen immerhin noch durch die Baustelle in der Wurzner Straße gequält hatten. Eine Vorankündigung dazu gab es nicht. Der Bus fahre derzeit nicht, weil die LVB einen Hinweis auf längere Bauzeiten bis Anfang nächster Woche erhalten hätten, so LVB-Sprecher Frank Dietze. Auf Nachfrage erklärten die KWL, dass es sich dabei jedoch um eine Baustelle im benachbarten Panitzsch handele.

Jörg ter Vehn

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