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Taucha Geld und Muskelkraft nötig für Teichsanierung
Region Taucha Geld und Muskelkraft nötig für Teichsanierung
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19:34 18.06.2010
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Taucha

Das Gewässer am Eingang zur Tauchaer Innenstadt lockt noch immer Spaziergänger an. Dennoch, so sagen Heimatverein und die Regionalgruppe Partheland des Naturschutzbundes (NABU), ist das Leben im kleinen Schöppenteich fast zum Erliegen gekommen. Die wenigen Fische, die beim Abfischen im November nicht erwischt wurden, schwammen im Frühjahr nach der Eisschmelze tot an der Oberfläche.

Ein Zustand, der für einige engagierte Tauchaer nicht länger hinnehmbar ist. Aus diesem Grund haben sich Steffen Pilz, Vorsitzender des Heimatvereines und Heiko Thonig, Vorsitzender der NABU-Gruppe Partheland zusammengetan und die Interessengemeinschaft Kleiner Schöppenteich gegründet. „Wir haben uns überlegt, wie wäre es, wenn Bürger und Firmen der Stadt sich des stinkenden Wasserloches annehmen und daraus wieder ein lebendiges Kleinod gestalten würden“, so Thonig.

Was jetzt zählt – und fehlt – sind finanzielle Mittel, aber auch Unterstützung in Form von Muskelkraft. Ihre Bereitschaft hätten laut Pilz und Thonig bereits der Anglerverein Parthenaue, der Anglerverband Taucha sowie weitere Vereine und erste Firmen signalisiert. Auch die Stadt Taucha habe „unterstützende Verwaltungsarbeiten“ zugesagt. Zusätzlich wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Wer helfen wolle, könne einen Betrag seiner Wahl auf das Konto 28008007 bei der Volksbank Taucha, Bankleitzahl 86095604, einzahlen. Als Verwendungszweck solle IG Kleiner Schöppenteich vermerkt werden. „Natürlich stellen wir auf Wunsch auch Spendenbescheinigungen aus“, so Steffen Pilz. Kontakte zur örtlichen und überregionalen Politik seien ebenso bereits aufgenommen worden, um an potenzielle Sponsoren heranzutreten und das Projekt auf eine sichere finanzielle Grundlage zu stellen.

Wer angesichts des nun recht knappen Nahrungsangebotes im Teich den Enten helfen will, den bitten die engagierten Vereinsmitglieder, das Futter nicht ins Wasser, sondern auf die Wiese zu werfen. „Das sorgt dafür, dass das Gewässer nicht noch weiter verunreinigt wird“, erklärt Heiko Thonig.

Daniel Große

Daniel Große

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