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Taucha Genehmigung liegt jetzt vor
Region Taucha Genehmigung liegt jetzt vor
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10:00 01.12.2011
So könnte die künftige Parkresidenz Taucha am Standort des früheren Cafe Sitz aussehen. Der Gebäudekomplex soll 120 betagten Bewohnern einen Platz bieten. Quelle: Jörg ter Vehn
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Taucha

Fast schon überschlagen haben sich in den vergangenen Jahren Investoren mit Plänen für ältere Semester in Taucha. Inzwischen ist die DRK-Seniorenwohnanlage am Markt fast fertig, die ersten Mieter sollen im Januar dort wohnen können, Mitte des Monats schon ihre Schlüssel erhalten.

Das Betreute Wohnen vom Branchenriesen Krabbes aus Leipzig in der Lindnerstraße kommt ebenfalls gut voran. Die ersten Gerüste fallen bereits an den denkmalgeschützten Häusern mit den hübschen Namen Zwilling, Drilling und Vierling gemäß der Zahl ihrer Eingänge. DRK und Krabbes kommen zusammen auf etwa 120 Wohnungen speziell für Senioren.

Ein weiteres speziell an diese Bevölkerungsgruppe gerichtetes Bauvorhaben plant der Tauchaer Geschäftsmann René Werner. Wie berichtet, möchte er aus einem ehemaligen Plattenbau in der Paul-Große-Straße eine Anlage mit rund 50 Seniorenwohnungen schaffen. Nebenan plant Gartenfreund Werner einen großen Park, gegenüber befindet sich bereits sein Bowling-Dschungel. Das Genehmigungsverfahren läuft.

Eine andere Klientel will jedoch das Projekt am Standort vom „Café Sitz“ ansprechen. Das Altenpflegeheim soll rund 120 Plätze haben – und damit rund 30 mehr als die bereits in Taucha vorhandenen vergleichbaren Einrichtungen am Stadtpark und Am Veitsberg. Das Vorhaben am Eingang zu den Schöppenteichen zieht sich jedoch seit Jahren hin. Auch Tauchas Bauamtschefin Barbara Stein muss zugeben, „seit Wochen wenn nicht Monaten“ nichts mehr davon gehört zu haben.

Derweil Architekt Michael Zielinski aus Berlin im August noch auf die Baugenehmigung warten musste, hat er sie jedoch nun in Händen. Das Landratsamt habe sie unter Auflagen erteilt, heißt es beim zuständigen Kreis. „Ein Brandschutzgutachten muss noch erstellt werden“, erläutert Jürgen Liebau vom Amt die Bedingungen. Dann könne es aber losgehen.

Zielinksi bestätigte das gestern, wollte sich aber mit Hinweis auf noch anstehende Gespräche nicht näher äußern. Damit bleibt ungewiss, wann die Nachforderungen erfüllt werden und der Bau beginnen kann. Klar scheint jedoch, dass es in diesem Winter kaum noch losgeht – weil kein Bauherr ein Vorhaben mitten im Frost beginnt.

Die Stadt hatte das Grundstück nach der Wende ursprünglich mit der Maßgabe verkauft, dass dort eine gastronomische Einrichtung entsteht. Der Erwerber unternahm mehrere Anläufe, scheiterte jedoch immer wieder. Die jetzigen Besitzer haben der Stadt aber immerhin zugesichert, dass die im Erdgeschoss geplante Cafeteria öffentlich zugänglich wird und in ihr an das traditionsreiche, bei Tauchaern sehr beliebte Café Sitz erinnert wird.

Jörg ter Vehn

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