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Geschafft: Neue Klassenräume für Tauchas Oberschule sind fertig

Geschafft: Neue Klassenräume für Tauchas Oberschule sind fertig

Noch wird unter dem Dach der Tauchaer Oberschule gewerkelt. Doch es sind die letzten Arbeiten vom Elektriker, Trockenbauer, Fußbodenleger oder anderen Gewerken.

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Die Teilnehmer der 67. und letzten Bauberatung schauen sich einen der neuen Klassenräume an: Holger Schirmbeck, Barbara Stein, Birgit Plewe, Anja Scheithauer, Wilhelm Beermann, Christine Simon und Adrian Reutler (von links).

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Nacharbeiten, Reparaturen, Ausbesserungen - eben der letzte Feinschliff nach monatelanger Bauzeit. Gleichzeitig fand am Dienstag in einem der neuen Gruppenräume im jetzt ausgebauten Dachgeschoss die 67. und letzte Bauberatung mit Stadtverwaltung, Architekt, Schulleitung und Bauingenieuren statt. "Bei so einem Großprojekt bleibt es nicht aus, dass Dinge angesprochen werden, die noch erledigt oder verbessert werden müssen. Das ist Kosmetik, wir jammern da auf hohem Niveau", stellte die für die Stadtverwaltung verantwortliche Bauleiterin Birgit Plewe klar. Und ordnet so ihre vorgetragene, punktuelle Mängelliste gleich mal ein. Dass sie diese aber zügig abgearbeitet sehen will, daran lies sie bei ihrem Gegenüber auch keine Zweifel.

Bauleiter Wilhelm Beermann vom Ingenieurbüro DNR notiert fleißig, bittet zur direkten Absprache den verantwortlichen Elektriker hinzu und hakt auf seiner Liste die erledigten Dinge ab. Und das ist nahezu alles. Dazu zählen zum Beispiel auch die Dichtungsprüfung der Dampfsperre oder die TüV-Abnahme des Fahrstuhls. Die vom Akustiker geforderten Filzplatten zur Minimierung des Nachhalls in den Räumen müssen allerdings noch angebracht werden. Dennoch, Tauchas Bau-Fachbereichsleiterin Barbara Stein ist zufrieden: "Das Ziel, Ende des Monats fertig zu sein, ist erreicht. Der Termin zur Abrechnung der Fördermittel wird eingehalten, die Schlussrechnungen sind durch. Da kann man den beteiligten Firmen, den Planern sowie der Schule und den Eltern für deren Kooperation nur ein Riesendankeschön sagen." Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) zieht gleichfalls vor allen Beteiligten symbolisch den Hut: "Bei laufendem Schulbetrieb und auch technologisch war dies wohl die bisher schwierigste Baustelle, die es in Taucha zu meistern galt."

Nach der Entscheidungsfindung ob Dachgeschossausbau oder neuer Anbau auf dem Schulhofgelände wurde im Juni 2013 unter dem Dach mit den Abbrucharbeiten begonnen. 16 Monate später nun stehen die fertigen Räume vor der Übergabe. Damit verfügt die Oberschule über neun neue und hochmodern ausgestattete Klassen- und Gruppenzimmer für den Unterricht und die Umsetzung der Ganztagsbetreuung. In das rund 2,2 Millionen Euro teure Vorhaben flossen etwas mehr als 800 000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Hinzu kommen weitere rund 9000 Euro Fördergelder im Rahmen des Medios-Programms für die Ausstattung mit Smartboards und die Bestückung der Medienecken. Ob die neuen Räume, wie jetzt geplant, offiziell mit einem Festakt am 14. November eingeweiht werden, hängt noch etwas vom Terminkalender im sächsischen Kultus-Ministerium ab.

Bei aller Freude bei den Beteiligten über den gelungenen und nun vollendeten Schulumbau, bleibt die Feststellung: Nach der Baustelle ist vor der Baustelle. Denn während unterm Dach nun optimale Bedingungen für Unterricht und Ganztagsangebote herrschen, muss im ebenfalls für den Unterricht genutzten Tiefgeschoss nach einem Wassereinbruch noch einiges passieren, um Schäden zu beseitigen und künftige auszuschließen. Dafür investiert die Stadt erst einmal bis zu 70 000 Euro. Im nächsten Monat sollen die Aufträge für die Fliesen- und Putzarbeiten sowie das Fertigen der Gussasphaltböden rausgehen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 30.10.2014
Olaf Barth

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