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Grundschüler bauen St. Moritz ganz süß nach

Grundschüler bauen St. Moritz ganz süß nach

Dass Tauchas Stadtkirche St. Moritz alles in allem ein ganz süßes Gebäude ist, wussten die Parthestädter schon immer. Die Klasse 2a der Regenbogenschule setzte allerdings noch eins drauf – und fertigte ein Modell im Maßstab 1:100 aus Lebkuchen, Marzipan, Zuckerstreusel und Dominosteinen.

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Nicht naschen bitte: Die süße St. Moritz-Kirche aus Lebkuchen, Marzipan und Dominosteinen soll nun im Original ausgestellt werden.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. Ehrensache, dass Pfadfinder-Chefin Antje Brumm den Grundschülern bei Lebkuchenhauswettbewerb zum Weihnachtsmarkt dafür auch den ersten Preis überreichte. Die Plätze zwei und drei gingen an Pfadfinder-Gruppen, die eine süße Jurte und ein kleines romantisches Dorf zum Vernaschen gebaut hatten.

Die Idee für die süße Kirche sei eigentlich schon im Vorjahr geborene worden, erzählte Peter Gutzeit, Elternsprecher der 2a. Da habe die Klasse ebenfalls am Lebkuchenhauswettbewerb teilgenommen. Danach sei sofort geplant worden, für dieses Jahr St.Moritz aus Lebkuchen zu bauen.

Dass dabei die Großen halfen, steht außer Frage. In diesem Fall war es Sandra Freitag, Bauingenieur von Beruf und nebenbei noch Mutti. Sie organisierte Fotos der Kirchen, anhand denen das Gotteshaus an einem Donnerstagnachmittag erstand.

„Wir haben das Gebäude zusammen vermessen und dann Stück für Stück nachgebaut“, berichtete sie. Die Portale seien zum Beispiel aus Marzipan, die Turmspitze aus Dominosteinen. Zehn Pakete Teigmischung seien verbraucht worden, richtige Pfefferkuchen dazu und genau 15 Pakete Puderzucker, erzählt Gutzeit. „Etwa viereinhalb Stunden hat die Klasse an dem Vorhaben gesessen.“ Von der Kirche hätten die Kinder bislang gar nicht genascht. „Wir haben dafür eigens einen Extra-Teig gebacken...“, schmunzelte er.

Das süße Abbild von St. Moritz soll nun in derselben ausgestellt werden. Pfarrer Christian Gottfried Edelmann freute schon darauf. „Wir werden bestimmt ein schönes Plätzchen dafür finden“, versprach er.

Jörg ter Vehn

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