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Taucha Gymnasiasten auf der Suche nach Traumberufen
Region Taucha Gymnasiasten auf der Suche nach Traumberufen
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16:38 15.06.2017
Aus dem Krankenhausalltag und über den Pflegeberuf informieren Personalchefin Doreen Krampa, Krankenschwester Annett Rudolph sowie die beiden Azubis Matthias Preisler und Aileen Richter (stehend von links). Quelle: Foto: Olaf Barth
Taucha

Zum 17. Mal fand am Dienstag am Tauchaer Geschwister-Scholl-Gymnasium der sogenannte Traumberufetag statt. Rund 300 Schüler der Klassenstufen 9 bis 11 hatten die Möglichkeit, aus 42 Informationsangeboten jeweils drei auszuwählen und die entsprechenden Veranstaltungen zu besuchen. In denen informieren Fachleute aus der Praxis, mitunter ehemalige Schüler des Gymnasiums, über das Berufsleben. Vertreter von Bildungseinrichtungen sprachen über Studienmöglichkeiten. „Das Schöne ist, die Schüler müssen nicht in irgendeine Veranstaltung, sondern suchen sie sich selbst aus. So sitzen dann wirklich nur Interessierte im Raum, und das ist auch unser Konzept“, erklärte Organisator Christian Krusemark.

Neu sei in diesem Jahr, dass in stärkerem Maße Vertreter aus der Wirtschaft, zum Beispiel Porsche, mit ins Boot geholt wurden. Auch wurden Partner gesucht, die erstmalig an diesem Tag teilnahmen. Zum Beispiel Vertreter der Kliniken Delitzsch/Eilenburg. Bei ihnen informierten sich 33 Schüler, darunter zwei Jungs, über die Ausbildung, Studienmöglichkeiten sowie praktische Erfahrungen im Pflegeberuf. Mit den hauptamtlichen Praxisanleiterinnen Doreen Krampa (43) und Annett Rudolph (48) stand den Jugendlichen geballte Fachkompetenz gegenüber, die keine Frage unbeantwortet ließ. Spannend waren auch die Schilderungen der beiden Auszubildenden Aileen Richter (17) und Matthias Preisler (18), die ehrlich und offen aus ihrem Lehrlingsalltag berichteten und auch die schwierigen Momente im Umgang mit Kranken, Behinderten oder Sterbenden nicht aussparten. Zugleich wurde aber erzählt, wie man damit umgeht, sich in der Gruppe hilft und Spaß hat bei diesem Pflegeberuf, der auch Grundlage für ein Studium sein kann. „Der Bedarf ist groß, es fehlt ja Personal“, betonte Rudolph die Zukunftschancen.

Zu den Referenten an diesem Tag gehörte unter anderem auch Steve Hauswald von der Leipziger School of Design. „Ich rede über unsere Arbeit und entmystifiziere das Berufsbild erst einmal. Manche haben da ja die Star-Designer im Kopf. Vielmehr geht es um die Gestaltung von Investitionsgütern, die Entwicklung von Produkten. Wir sind die Architekten für Dinge“, erklärte der 43-Jährige. Er habe sich über die Einladung gefreut. Solche Veranstaltungen seien wichtig, sie gebe es aber noch viel zu wenig, sagte der Designer.

Von Olaf Barth

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