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Gymnasiastin in Dresden ausgezeichnet

Gymnasiastin in Dresden ausgezeichnet

Gerade mit dem Abitur fertig und schon Preisträgerin: Die Tauchaerin Simone Rademacher erhielt gestern im Forschungszentrum Dresden-Rossendorf den Von-Ardenne-Physikpreis 2010. Die Schülerin vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Taucha hatte sich mit ihrer besonderen Lernleistung - dies ist bei Gymnasiasten ein selbstgewählter Beitrag zur Erhöhung der Studierfähigkeit, welcher rund ein Jahr in Anspruch nimmt - mit dem deterministischen Chaos beschäftigt und war aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen von ihrem Physiklehrer für den Preis vorgeschlagen wurden.

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Die Tauchaerin Simone Rademacher wird mit einem Physikpreis in Dresden ausgezeichnet. Die Schülerin hat sich intensiv mit der Erforschung des Chaos beschäftigt und dies an Magnetpendel und Kugelbahn untersucht.

Quelle: Frank Schütze

Taucha. Aus insgesamt zwölf nominierten Arbeiten hatten sich die Mitglieder des Preiskomitees, bestehend aus Professoren der Universitäten Dresden, Leipzig, Chemnitz und Freiberg neben einer Schülerin aus Dresden auch für die Arbeit von Simone Rademacher entschieden.

Schon Albert Einstein stellte fest: „Nichts kann existieren ohne Ordnung - nichts kann entstehen ohne Chaos“. Getreu diesem Motto entwickelte und baute Simone Rademacher ein Magnetpendel sowie eine Kugelbahn und untersuchte, wie die Ergebnisse variieren, obwohl die Ausgangsvoraussetzungen stets gleich sind. „Auch wenn ich das Magnetpendel immer an der selben Stelle starten lasse, so wird es letztendlich doch immer von einem anderen Magneten angezogen. Ähnlich sieht das bei der Kugelbahn aus. Es ist einfach nicht vorhersehbar, in welches Loch die Kugel rollt“, fasst die Gymnasiastin ihre Ergebnisse zusammen. Fazit: „Schon kleinste, kaum sichtbare Veränderungen der Ausgangsbedingungen führen zu erheblichen Auswirkungen. Und das obwohl alles durch Formeln berechenbar ist.“

Parallel dazu benutzte die Tauchaerin eine Computersimulation, welche die experimentellen Resultate überprüfte, aber auch die Unterschiede beider Experimente deutlich werden ließ. Unterstützt wurde ihre besondere Lernleistung übrigens von der Fakultät für Physik und Geowissenschaften der Universität Leipzig.

An dieser Hochschule im benachbarten Leipzig wird Simone Rademacher auch zukünftig physikalischen Fragestellungen nachgehen. „Ich beginne in Kürze mein Physikstudium. Das Fach hat mir schon zu Schulzeiten immer viel Spaß gemacht. Ich möchte darin später auch beruflich arbeiten. Es ist einfach spannend, Naturphänomene zu beschreiben und zu verstehen“, sagt sie.

Frank Schütze

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Von Redakteur Frank Schütze

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