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Taucha Gymnasium soll erweitert werden
Region Taucha Gymnasium soll erweitert werden
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15:21 19.05.2015
Landrat Michael Czupalla, Dezernent Horst Winkler und Schulleiterin Kristina Danz (von rechts) besuchen den Mathe-Leistungskurs der Klasse 11, wo Lehrer Axel Mohr an der interaktiven Tafel gerade einige Funktionen darstellte. Quelle: Olaf Barth

Voraussetzung sei allerdings das Vorliegen eins Fördermittelbescheides. "Schneller geht es leider nicht. Aber wir sehen, dass der Bedarf da ist", so Czupalla. Auch an den Einbau eines Lifts für den behindertengerechten Zugang werde gedacht. Bei einem seiner regelmäßigen Besuche in den vom Landkreises Nordsachsen getragenen Bildungseinrichtungen hatte Czupalla gestern gemeinsam mit dem zuständigen Dezernenten Horst Winkler in Taucha mit Schulleiterin Kristina Danz über die Situation gesprochen.

"Wir haben jetzt erstmals fünf Schüler, deren Eltern nach Taucha ziehen wollten, nicht aufnehmen können. Denn die sechsten Klassen sind voll", schilderte die 59-Jährige. Derzeit lernen bei durchgängiger Vierzügigkeit insgesamt 793 Schüler in 36 Klassen. Betreut werden sie von 68 Pädagogen. Zehn Referendare und einige Praktikanten komplettieren das Lehrpersonal. Die derzeit 47 Zwölftklässler sind der letzte Jahrgang aus der Zeit mit zurückgehenden Schülerzahlen. In der elften Klasse sind es bereits schon wieder 112 Gymnasiasten.

Den Zulauf in das Tauchaer Gymnasium sieht Czupalla in der guten pädagogischen Arbeit des Kollegiums begründet: "Alle unsere Gymnasien sind gut, Taucha hebt sich aber noch etwas ab." Davon soll sich im ersten Quartal 2014 bei einem Besuch auch Sachsens Kultus-Ministerin Brunhild Kurth (parteilos) überzeugen können, kündige Czupalla an. Der Landkreis ist Träger für sechs Gymnasien, vier Berufsschulzentren und acht Förderschulen, unter anderem für geistig Behinderte. "Ausgehend von der jetzt fertigen Schulnetzplanung ist in all unseren Schulen Stabilität gegeben", versicherte der Landrat. Dafür werde auch jedes Jahr kräftig investiert.

So flossen dieses Jahr allein in das Scholl-Gymnasium fast 575 000 Euro zur Verbesserung des Brandschutzes. Weitere 10 000 Euro wurden für die Sanierung der Jungen-Toiletten ausgegeben. Und Malerarbeiten nach der Brandschutz-Sanierung schlagen mit 23 000 Euro zu Buche. Für die Anschaffung von Notebooks und Beamern standen im Rahmen des Medios-Projektes 12 500 Euro zur Verfügung.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.11.2013
Olaf Barth

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