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Harry Künzel eröffnet Kulturjahr auf dem Schlossberg

Harry Künzel eröffnet Kulturjahr auf dem Schlossberg

Mit einer großen Harry-Künzel-Gala hat der Tauchaer Schlossverein am Sonnabendabend das Veranstaltungsjahr 2014 eröffnet. Trotz gleichzeitig stattgefundenen Puhdys-Konzert (die LVZ berichtete) fanden etwa 80 Leute den Weg in die Kulturscheune, um dem Grandsigneur des Swing zu huldigen.

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Der 82-jährige Universalmusiker Harry Künzel unterhält in der Tauchaer Kulturscheune musikalisch.

Quelle: André Kempner

Taucha. Mit der Gala verwirklichte der Schlossverein nach den Worten seines Vorsitzenden Jürgen Ullrich ein schon lange geplantes Projekt. Für Harry Künzel war das Konzert die Realisierung eines lange vorbereitenden Planes.

Der 82-Jährige erwies sich an diesem Abend einmal mehr als Universalmusiker, denn er war nicht nur Solist. Auch als Orchesterleiter, Sänger und Moderator war er zu erleben. Künzel pflegt nach eigenen Worten die Popularmusik - sehr zur Freude des reiferen Publikums. Als junger Student hatte Künzel den Swing aufgesogen, und später hat er an den Musikhochschulen in Leipzig und Weimar unterrichtet. Dadurch sind auch seine Kinder Lutz und Tobias, die leider eine Teilnahme an dem Konzert nicht ermöglichen konnten, zur Musik gekommen, berichtete Künzel. Begeistert erzählte er, dass auch seine drei Enkelinnen versuchen in seine Fußstapfen zu treten: Sie begleiteten zum Beispiel die Leipziger Schriftstellerin Kati Naumann bei Buchlesungen musikalisch. "Wir sind eben eine musikalische Familie", meinte die Swing-Legende dazu.

Sehr zur Freude seines Publikums spannte Künzel einen musikalischen Bogen von Oldys und Evergreens der 1920er und 1930er Jahre - natürlich im Swing Charakter. Mit seiner ureigenen Swing-Version von Bachs "Toccate und Fuge in d-Moll" eröffnete Künzel den musikalischen Reigen mit seiner Klarinette. Von Klassik bis zum modernen Swing war eben alles vertreten. Zum Ende des Konzertes überraschte Künzel noch sein Publikum mit dem Bert Kaempfert Titel "Ich schenke Dir Rosen" - und jede Dame erhielt eine Rose. Eine schöne Geste des Schlossvereins, die den Abend abrundete.

 

 

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.04.2014
Matthias Kudra

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