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Hausschwamm - Turnhalle gesperrt

Hausschwamm - Turnhalle gesperrt

Die Sportwelt der Parthestadt muss enger zusammenrücken. Denn auf unbestimmte Zeit fällt für den Schul- und Vereinssport die Sporthalle an der Friedrich-Engels-Straße als Trainingsort aus.

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Die Turnhalle der Tauchaer Oberschule ist zurzeit eine Baustelle. Teile des Fußbodens sind entfernt, aus Mauerfugen wird der Putz herausgestemmt.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Der Befall mit Hausschwamm ist schlimmer als gedacht, die Sanierungsarbeiten sind entsprechend aufwendiger.

"Ich weiß es auch erst seit Kurzem, wir werden die Turnhalle der Oberschule nach den Herbstferien nicht mehr in Betrieb nehmen können", teilte vorige Woche Tauchas Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) mit. Als Grund nannte Schirmbeck die Ergebnisse eines Gutachtens. So sei bei den Untersuchungen festgestellt worden, dass die vom Hausschwamm angegriffenen Flächen (die LVZ berichtete) im Fußboden des Eingangsbereiches größer als ursprünglich gedacht sind. "Das komplette Ausmaß des Befalls steht noch nicht fest. Außerdem ist eine Ausbreitung der Pilzsporen nicht auszuschließen, sodass die Gefahr besteht, dass weitere Gebäudeteile angegriffen werden könnten", erklärte Schirmbeck.

Fest steht, dass der Sportboden nicht mehr sanierungsfähig ist. Eine größere Fläche ist bereits entfernt worden. Derzeit ist die mit den Arbeiten beauftragte Firma dabei, auch im umliegenden Mauerwerk gegen die dort möglicherweise schon vorhandenen Pilzsporen vorzugehen. Dazu werden die Fugen zwischen den Ziegelsteinen ausgestemmt. Anschließend werden noch Löcher gebohrt, ehe in die freiliegenden Stellen eine Spezialmassse gegen den Pilz gepresst wird.

Frühestens Mitte Januar werde mit dem Bau des neuen Fußbodens begonnen werden können. Die Planungen dafür seien angelaufen. Gestern wurde dazu im Verwaltungsausschuss beraten, heute sollen die Ausschreibungsunterlagen raus gehen. Denn Arbeiten in dem nun befürchteten finanziellen Umfang in Höhe von rund 100000 Euro müssen ausgeschrieben werden. Bisher war die Stadt für die Reparatur der schadhaften Stellen im Hallenboden von rund 50000 Euro ausgegangen. Dann kamen nach der Hiobsbotschaft mit dem Hausschwamm nach ersten Schätzungen noch einmal weniger als 10000 Euro hinzu. "Da der Schaden aber jetzt doch größer ist, werden wir wohl an eine sechsstellige Summe herankommen", schätzt Schirmbeck. Zumal im Zuge der jetzt nötigen Arbeiten auch dringend erforderliche Maßnahmen im Sozialtrackt durchgeführt werden sollen.

"Das Geld für all das steht nicht im diesjährigen Haushalt und einen Haushalt werden wir frühestens im März verabschieden. Es ist nun Aufgabe des Kämmerers, die Finanzierung zu klären. Aber ich bin sicher, dass wir das schaffen, denn noch können wir auf Rücklagen zurückgreifen", zeigte sich das Stadtoberhaupt optimistisch. Denn trotz Überangsphase zwischen den Haushaltsjahren müsse jetzt gehandelt werden. "Dazu werden sicher einige Stadtratsbeschlüsse und Eilentscheidungen des Bürgermeisters notwendig sein", kündigte Schirmbeck schon mal an.

Notwendig sind mit Sicherheit auch Gespräche mit Schulen und Vereinen. Denn der Schulsport soll nun in die Jubisch-Halle ausweichen. Damit sind wie in der jetzt gesperrten Halle auch dort Vereine von den unausweichlichen Sanierungsarbeiten betroffen. "Wir werden uns mit den Vereinen zusammensetzen und die Situation erklären sowie für die Einschränkungen um Verständnis bitten", sagte Schirmbeck. Seniorensport, Gymnastik, Handball und Volleyball müssen nun Lösungen gefunden werden. Was nicht einfach wird "Die Mehrzweckhalle ist ja jetzt schon zu 95 Prozent ausgelastet", weiß das Stadtoberhaupt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.10.2013
Olaf Barth

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