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Heimatverein: Viel gemacht, aber Sorge um künftige Arbeit im Heimatmuseum

Heimatverein: Viel gemacht, aber Sorge um künftige Arbeit im Heimatmuseum

Festumzug zum Tauchschen, Heimatabende, Führungen, Osterfeuer, AG Sagenhaftes Taucha – auf die Organisation und Teilnahme an fast 35 Veranstaltungen im Jahr 2011 blickte diese Woche der Heimatvereinsvorsitzende Steffen Pilz bei der Jahreshauptversammlung des Vereins im Bowlingdschungel zurück.

Taucha. Der komplette Vorstand mit ihm an der Spitze sowie Stellvertreter René Werner, Kathrin Fritzsching (Finanzen) und Manfred Wulf (Schriftführer) wurde denn auch einstimmig wiedergewählt.

Unverblümt sprach Pilz aber auch Probleme an, wie etwa die Zukunft des Heimatmuseums und die künftige Pflege des historischen Erbes der Stadt. „Wir sind sehr beunruhigt, wissen nicht, wie es dort weitergeht“, sagte er gestern. Hintergrund seiner Sorge ist die Stelle im Museum. Sie war schon im Vorjahr gefährdet gewesen, wurde erst in letzter Sekunde erhalten. Die langjährige Mitarbeiterin blieb letztlich mit der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Die ist jetzt ungewiss. Bürgermeister Holger Schirmbeck erklärte gestern, die gesetzlichen Bedingungen für die Stelle hätten sich seit dem Vorjahr geändert. Mit dem zuständigen Ausschuss sei besprochen, dass die Stelle im Museum über den Bundesfreiwilligendienst besetzt werden soll. Details könne er aber noch nicht nennen, da Taucha erst vor wenigen Tagen als Einsatzstelle für den Dienst anerkannt worden sei – nachdem der Antrag schon vor einem Vierteljahr herausgegangen sei.

Daher gebe es jetzt noch eine Menge Fragen zu klären, müsse versucht werden, die Quadratur des Kreises zu schaffen und alle Bedingungen sowie die Vorstellungen der Beteiligten in Übereinstimmung zu bringen.

Der Bundesfreiwilligendienst ist der Nachfolger von Arbeitsmarktmaßnahmen wie ABM-Stellen und Ein-Euro-Jobs, die zu großen Teilen ausgelaufen sind. Davon leben können soll nach den Vorgaben der Regierung aber niemand: „Das Geld, was der Freiwillige erhält, ist kein Gehalt im arbeitsrechtlichen Sinn. Es ist mehr eine Aufwandsentschädigung, denn bei dem Freiwilligendienst handelt es sich um ein Ehrenamt“, heißt es auf der Internetseite des Dienstes.

Jörg ter Vehn

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