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Heimatverein erinnert an den 17. Juni

Heimatverein erinnert an den 17. Juni

Zur Erinnerung an den Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953 wurde gestern in Taucha am Gedenkstein in der Straße des 17. Juni feierlich eine Texttafel enthüllt.

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Marian Wendt und Claudia Henn legen Blumen nieder.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. "Als voriges Jahr zum 60. Jahrestag der Gedenkstein eingeweiht wurde kam uns auch gleich die Idee, ihn noch mit Informationen über das Geschehene zu ergänzen. So können auch jüngere Menschen erfahren, was damals in Taucha passiert ist", erklärte Tauchas CDU-Fraktionschef Jens Bruske.

In dem sich an die Straße des 17. Juni anschließenden Gerichtsweg befand sich die "Eisengießerei Walter Klug", deren Mitarbeiter sich damals an dem Streik und an den Protesten beteiligten. Todesopfer waren in Taucha bei der Demonstration gegen unsoziale Maßnahmen und Normerhöhungen durch die Ulbricht-Regierung nicht zu beklagen, doch von Verhaftungen und Verurteilungen waren auch Parthestädter betroffen. Etliche flüchteten aus Angst vor Repressalien in die Bundesrepublik. Diese Informationen, die jetzt neben dem Stein und dem Schild "17. Juni 1953" zu lesen sind, hat Tauchas Heimatforscher Detlef Porzig für die Tafel aufgeschrieben.

Der Bundestagsabgeordnete Marian Wendt und Claudia Henn (beide CDU) legten Blumen nieder. Rund 30 Bürger, darunter zahlreiche Politiker, Vertreter der Stadtverwaltung und Mitglieder des Heimatvereins, gedachten der Opfer des Volksaufstandes mit einer Schweigeminute. Der Heimatverein hatte als Partner das Aufstellen der Tafel mit ermöglicht. Dessen Vorsitzender René Werner begrüßte unter viel Applaus nicht nur seinen langjährigen Vorgänger Helmut Köhler, der inzwischen auswärts wohnt und die weiteste Anreise hatte, sondern lud die jungen Tauchaer ein, sich über den 17. Juni zu informieren.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.06.2014
Olaf Barth

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