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Taucha „Hier ist es einfach persönlicher“
Region Taucha „Hier ist es einfach persönlicher“
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14:42 03.10.2011
Margot Witt (links) und Romy Schubert bedienen die Gäste charmant in bayerisch-angehauchter Tracht. Quelle: Daniel Große
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Taucha

Erstmals wurden auch Wände und Tische geschmückt, was viele Gäste honorierten.

Am Freitag hieß es zu Beginn des dreitägigen Festes „O‘ zapft is!“. Der gelungene Fassanstich wurde vom Spielmannszug musikalisch gelobt. Danach legte DJ Olaf Schliebe zünftige Schunkelmusik und Schlager auf, verzichtete aber nach anderthalb Stunden dankenswerterweise auf weitere Wiesengaudi. Stattdessen gab es den Mix aus 80er Italo-Disco, Rockmusik und aktuellen Charterfolgen, für den Schliebe beliebt ist. Folglich blieb die Tanzfläche nie leer, Jung und Alt vergnügten sich auf den Brettern, die das Oktoberfest bedeuteten.

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Unterbrochen wurde die Disco von einem nicht weniger vergnüglichen Spektakel: Beim Maßkrugstemmen durften sich interessierte Frauen und Männer messen. Wer die volle Maß am ausgestreckten Arm am längsten halten konnte, gewann einen Filzhut. Ganz klar: Hier stand der Spaß im Vordergrund. Gegen 22 Uhr traten fünf echte Kerle gegeneinander an. Während drei noch recht junge Teilnehmer nach vier und fünf Minuten ausschieden, bewiesen ein Gast aus Eilenburg und Reinhold Kruzel aus Bayern, dass sie der Maß würdig sind. Der Eilenburger, der seinen Namen nicht verraten wollte, gewann schließlich ganz knapp und hatte ab sofort den Hut auf.

Dem Bayer hätte er mehr gestanden – schließlich kam er in standesgemäßer Lederhose. „Wir sind hier zu Besuch, die Schwiegermutter feiert 97. Geburtstag“, sagte Kruzel, der mit seiner Frau Christine aus Unterhaching anreiste. „Ich komme ursprünglich aus Taucha, mein Mann ist ein echter Bayer und fühlt sich hier auf dem Oktoberfest richtig wohl“, meinte die Ehefrau. Ihr Mann bestätigte das: „Von der Größe kann man die Münchner Wiesn mit diesem Fest hier natürlich nicht vergleichen. Das ist aber auch nicht nötig, um die Qualität einzuschätzen. Und die stimmt hier auf jeden Fall. Das Bier ist günstig und die Atmosphäre ist hier einfach persönlicher. In München wird nur noch abgezockt“, meinte er.

Am Sonnabend und Sonntag wurde weiter gefeiert, mit allerlei Tanz und Angeboten für Kinder wie Clown Monello, Hüpfburg und Ponyreiten.

Daniel Große

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