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Hilfe dringend nötig: Zentimeterdickes Eis auf den Scheiben des Tierheims

Hilfe dringend nötig: Zentimeterdickes Eis auf den Scheiben des Tierheims

Hart im Nehmen waren Vierbeiner und Helfer im Tierheim Taucha schon immer. Aber bei der arktischen Kälte derzeit geht es an die Substanz. So sind die undichten Fenster in der Hundeabteilung mit einer zentimeterdicken Eisschicht überzogen, Hilfe ist nicht in Sicht.

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Da helfen auch keine Decken zum Abdichten mehr: Die maroden Fenster im Tierheim Taucha sind mit zentimeterdickem Eis bedeckt. Die undichten Rahmen lassen die kalte Luft in die Zwinger, wo ständig die Wassernäpfe zufrieren.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. Einige der Heizkörper sind ausgefallen und Risse in den Scheiben lassen die Kälte durch. Die undichten Rahmen, die im Sommer für einen permanenten Luftstrom und kühle Temperaturen sorgen, tun dies auch im Winter – sehr zum Leidwesen der Bewohner und ihrer Pfleger. „Minus zwei bis drei Grad sind es im Hundezwinger“, stöhnt Tierheimchefin Carmen Limbach. „Die Wassernäpfe sind ständig zugefroren, wird können dabei zusehen, wie sich Eis darauf bildet.“ Trotz allem: Der Vermieter habe mitgeteilt, dass er in das alte, marode Gebäude nichts mehr investiere, erzählt sie.

Jetzt heißt es für sie und ihre Mitstreiter überleben: „Wir füllen schon immer warmes Wasser in die Näpfe, haben die Fenster dick mit Handtüchern eingepackt“, erklärt Limbach. Der Praktikant nehme schon abwechselnd die Hunde aus dem Zwinger und wärme sie im Büro auf. „Aber es hilft alles nichts. Wir heizen hier buchstäblich zum Fenster raus“, stöhnt sie.

Kleine Ölradiatoren laufen zu lassen, könne sich das Tierheim wegen der hohen Stromkosten nicht leisten. „Wir haben jetzt noch zu knabbern an der Betriebskostenabrechnung vom Vorjahr, wo der Winter so lang war“, erzählt sie. Ein Problem, das alle Tierheime kennen. Erst am Vortag hatte die Eilenburger Einrichtung von Geld- und Personalmangel geklagt.

Limbach hofft jetzt auf Spender aller Art: „Fenster wären nötig, einbauen können wir auch selber“, sagt sie. Auch Geld helfe für die Betriebskosten, oder ein Heizungsmonteur, der die alte Anlage wieder flott macht. Wer helfen will, melde sich unter Ruf 034298 48112 im Tierheim.

Jörg ter Vehn

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