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Taucha Hobby-Autoren stellen in Taucha ihre Texte vor
Region Taucha Hobby-Autoren stellen in Taucha ihre Texte vor
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00:17 21.03.2016
Autoren, Musikschüler und Vertreter der Stadtverwaltung sorgen für einen gelungenen Auftakt zur Veranstaltungsreihe „Leipzig liest in Taucha“ Quelle: Foto: Olaf Barth
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Taucha

Das Programm der Veranstaltungsreihe „Leipzig liest in Taucha“ kommt dieses Jahr in seiner 12. Auflage arg abgespeckt daher. Hauptorganisator Jürgen Rüstau bat am Mittwochabend deshalb auch um Unterstützung für die künftigen Vorhaben der Kulturfreunde Taucha. Unabhängig davon geriet der Auftakt unter dem Motto „Taucha liest selbst“ zu einer kurzweiligen und unterhaltsamen Präsentation.

Circa 25 Besucher waren der Einladung zur Eröffnungsveranstaltung der kleinen Lesereihe in das Café Esprit gefolgt. In gemütlichem Ambiente lasen zunächst die Schüler Lara Herrmann und Martin Wille als Preisträger des vorjährigen Tauchaer Literaturwettbewerbes ihre Kurzgeschichten vor und erhielten dafür viel Beifall. Lara widmete sich auf humorvolle Weise der Kontaktpflege ihrer Altersgefährten über „Handy- und Facebook-Manie“, verbunden mit der Erkenntnis, dass ein persönliches Treffen mit der echten Freundin doch viel mehr Spaß macht. Martin hatte fantasievoll und lustig über das Pech und Glück einer Spinne geschrieben. Das Motto des Wettbewerbes hieß schließlich „Vernetzt“.

Am regelmäßig stattfindenden Literaturstammtisch im Esprit nehmen Dagmar Ebert, Matthias Kudra und Uwe Bismark teil. Auch ihre Beiträge waren jeder auf seine Weise unterhaltsam. Wobei Ebert ihr Können schon vor Jahren beim Tauchaer Wettbewerb unter Beweis stellte und ebenfalls Preisträgerin wurde. Das Zwischenmenschliche stand im Mittelpunkt ihrer noch titellosen Geschichte. Kudra gab Sommer, Sonne und Urlaubsstimmung in Gedichtform eine Bühne. Passend dazu verarbeitete Bismark Erlebnisse bei Auslandsreisen zu Geschichten und beschrieb dabei das nervige, peinliche Verhalten einiger Liegen-Handtuchreservierer-Zeitgenossen. Auch hier kam der Humor nicht zu kurz. Für die musikalischen Zwischenstücke sorgten die Musikschülerinnen Jorina Eckersberg, Mareike Suck und Alina Lörzing mit Querflöte, Klarinette und Gitarre.

Tauchas Bürgermeister Tobias Meier (FDP) lobte das Engagement der Kulturfreunde Taucha, die dafür sorgen, dass es in der Parthestadt den einzigen Literaturwettbewerb im ganzen Landkreis Nordsachsen gibt. „Wir sind eine kulturvolle Stadt“, so Meier. Dem wollte Kristine Gehrt als Vertreterin des Landrates gar nicht widersprechen: „Es war wieder ein sehr schöner, kurzweiliger Abend, so wie man es von Taucha gewohnt ist. Die Mischung aus Literatur und Musik war gelungen und die Qualität hoch.“ Reserven hat die „kulturvolle Stadt“ wohl dennoch .Neben einigen Vertretern der Stadtverwaltung war mit Jürgen Ullrich (Die Linke) lediglich einer der 22 Stadträte zum Lese-Auftakt gekommen.

Bis zum 31. März, erinnerte Meier, können noch Kurzgeschichten und Gedichte für den aktuellen, den 13. Literaturwettbewerb in der Stadtverwaltung eingereicht werden. Bisher beteiligen sich 24 Erwachsene sowie acht Kinder und Jugendliche. Das Motto dieses Jahr: „Wunder gibt es immer wieder“.

Lesungen im Café Esprit, Leipziger Straße 40: Freitag 20 Uhr Judith May – „Wege nach Südafrika“; Sonnabend ab 19 Uhr Jürgen Rüstau/Jürgen Ullrich – „Mörderisches Taucha und andere spannende Geschichten“; Sonntag ab 11 Uhr Literaturbrunch mit Christine Dölle – „Das Beste vom Besten“. Plätze können unter Telefon 03429873927 reserviert werden.

Von Olaf Barth

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