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Taucha Hopf: "Fühle mich in Taucha wie zu Hause"
Region Taucha Hopf: "Fühle mich in Taucha wie zu Hause"
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16:50 19.05.2015
Gemeinderätin Magalie Allibert, Bürgermeister Jaques Volle, Bernard Hopf vom Vorstand des französischen Partnerschaftsvereins, Dolmetscherin Judith Langer, Bürgermeister Holger Schirmbeck und Michael König vom Freundeskreis Chadrac/Espaly (von links) freuen sich über die guten Beziehen zwischen den Vereinen. Quelle: Reinhard Rädler

Trotzdem wurde im Foyer der Grundschule Am Park nicht auf Begrüßungsreden verzichtet, in denen die Redner durchweg die gewachsenen Beziehungen der beiden Partnerregionen würdigten, die am praktischen Beispiel zeigten, wie wichtig solche Treffen für das gegenseitige Verständnis zu den Problemen der Zeit sind. "Wir alle sind Botschafter der deutsch-französischen Freundschaft und damit des europäischen Gedankens", brachte es Tauchas Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) auf den Punkt.

Zustimmenden Beifall der über 20 Gäste und freudig strahlende Augen der Gastgeber fand Bernard Hopf vom Vorstand des französischen Partnerschaftsvereins mit seiner Aussage: "Immer wenn ich nach Taucha komme, fühle ich mich wie zu Hause." Jaques Volle, Bürgermeister von Espaly-Saint-Marcel, wie es eigentlich offiziell heißt, nahm trotz seiner Behinderung die strapaziöse Reise nach Taucha auf sich, denn er findet diese Treffen "-einfach wunderbar". Es sei immer schwer, so der Kommunalpolitiker, beim Gegenbesuch, zu dem er für das Jahr 2014 einlud, auch immer ein gleichwertiges Besuchsprogramm zu planen. "Das ist den Gastgebern in der Partnerregion allerdings bisher immer gelungen", bestätigte Michael König, Tauchas Vorsitzender des Freundeskreises, aus vollem Herzen.

Schwer zu tragen hatte Tauchas Stadtoberhaupt an den Gastgeschenken, als ihm auf sechs Flaschen Bordeaux-Rotwein aus Saint-Émilion noch eine Dreiliterflasche des gleichen Tropfens draufgepackt wurde. Bei Mutzbraten, Spanferkel und Schinkenbraten mit einer Kruste aus Leipziger Lindenhonig stärkten sich die Gäste, bevor sie zu Klängen der Tauchaer Band "Jahrgang 65" noch das Tanzbein schwangen.

Bis zur heutigen Abreise verlangte das prall gefüllte Besuchsprogramm von den Gästen einiges an Kondition: Nach der Ankunft in Taucha Donnerstag kurz vor Mitternacht aus den rund 1200 Kilometer entfernt in der Auvergne liegenden Gemeinden Chadrac und Espaly stand am Freitag schon ein Ausflug nach Weimar auf dem Plan. Nach dem Besuch des Leipziger Zoos am Sonnabend hatte Schirmbeck zum Empfang eingeladen, bevor es dann gestern eine Stadtrundfahrt in Leipzig gab. Und ehe am heutigen Abend in Berlin das Flugzeug in Richtung Lyon zum Heimflug abhebt, werden die Gäste die Hauptstadt noch bei einer Stadtrundfahrt kennenlernen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.06.2013

Reinhard Rädler

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