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Taucha Hunderte strömen zum Tauchaer Osterfeuer
Region Taucha Hunderte strömen zum Tauchaer Osterfeuer
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12:00 26.03.2016
Dicht umringt ist das Osterfeuer auf der Tauchaer Festwiese. Hunderte kamen zur traditionellen Gründonnerstag-Feier. Quelle: Fotos: Olaf Barth
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Taucha

Es war noch nicht ganz dunkel, als der SPD-Stadtrat und stellvertretende Bürgermeister Thomas Kreyßig kurz vor 19 Uhr mit dem Feuerzeug die Spitzen von fünf Fackeln entfachte. Außer ihm hatten zum Entzünden des Tauchaer Osterfeuers auch Bürgermeister Tobias Meier (FDP), Heimatvereinschef René Werner, Andrea Thiergen von den Parthebad-Freunden und Sandy Fecho vom Modehaus Fischer eine Fackel in der Hand. Mit denen wurde dann der große Holz- und Reisighaufen angezündet.

Zu Hunderten scharten sich wieder Tauchaer und ihre Gäste um das Feuer, wärmten sich am kühlen, aber trockenen Abend. Viele ließen sich vom Team des Graßdorfer Wulf Caterin mit Speisen und Getränken versorgen, andere statteten den drei Stände des Heimatvereins einen Besuch ab. Auch dort gab es „geistige Getränke“ sowie liebevoll geschmierte Eierbemmen. Und die gingen weg wie warme Semmeln.

„Wir kommen jedes Jahr hierher. Das ist wie ein Heimatfest oder großes Familientreffen, das gehört zu Taucha einfach dazu“, sagte Heidrun Ehrhard. „Man trifft hier mal wieder Leute, die man sonst ewig nicht sieht“, ergänzte ihr Mann Achim. Die beiden 77-Jährigen gönnten sich gerade beim Heimatverein ein Gläschen hochprozentiges Osterwasser. Stammgäste beim Osterfest sind auch Diana (36) und Steffen Pöschel (41). Die beiden Tauchaer saßen mit ihrer siebenjährigen Tochter Nora am Basteltisch der „Kleinen Meister“. Hier hatte Annett Küas einige Ideen und Materialien vorbereitet, die dankbar angenommen wurden. Strahlend zogen die Kinder mit selbst gebastelten Oster-Lichtern, Weiden-Kücken oder Ostereier-Hasen weiter.

Nico Graubmann. und Susann Flathe vom Organisationsteam der Stadtverwaltung veranstalteten für Kinder ein Ostereierlaufen, als Preise ein Präsent aus dem großen Korb mit 300 gefärbten Eiern. Auch am Karussell und beim Entenrennen fanden Kinder ihr Vergnügen.

Für die Sicherheit rund ums Osterfeuer sorgten wieder die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Für den Diensthabenden Andreas Pauli (58) gab es keinen Grund zum Eingreifen.

Von Olaf Barth

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