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IHK startet Umfrage zur geplanten neuen B87 - BI kritisiert Art und Weise

IHK startet Umfrage zur geplanten neuen B87 - BI kritisiert Art und Weise

Die Diskussion zum Bau der B 87 n bewegt Nordsachsen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig hat jetzt eine Umfrage initiiert, um den politischen Entscheidern erneut die Dringlichkeit einer aus ihrer Sicht durchgehend vierspurigen Strecke zu verdeutlichen.

Nordsachsen. Kritik kommt von der Bürgerinitiative Alternative B87n.

Direkt und indirekt betroffene Unternehmen der Region sind aufgerufen, sich daran zu beteiligen und in fünf Fragen kurz und knapp den Einfluss einer funktionsfähigen vierspurigen B 87 n auf ihren Betrieb darzulegen. Bis Freitag können sie im Internet unter www.leipzig.ihk.de den Fragebogen abrufen.

„Die Verbesserung der straßenverkehrlichen Erschließung im Landkreis Nordsachsen ist sowohl für den nachhaltigen Fortbestand der etablierten Unternehmen, als auch für Firmenneuansiedlungen von strategischer Bedeutung“, sagt IHK-Präsident Wolfgang Topf. „Das soll diese Kurzumfrage untersetzen.“ Die Ergebnisse sollen am 20. Juni beim Gespräch mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) einfließen. An diesem Tag werden Vertreter des BMVBS zu einem Arbeitsbesuch in Torgau erwartet. Dort sollen nochmals alle regionalen Aspekte und Fakten besprochen werden, die im Zusammenhang mit dem Bau der B 87 n stehen. Dabei soll es eine endgültige Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums geben.

Hintergrund: Im Rahmen der Überprüfung der bestehenden Bundesverkehrswegeplanung soll der vierspurige Neubau der B 87 n planungsseitig neu justiert werden. Die bisher durchgehende vierspurige Planung der B 87 n von der A 14 bei Leipzig über Eilenburg bis hinter Torgau soll ab Eilenburg nur noch zweispurig – ergänzt durch einige Überholspuren – ausgelegt werden. Damit würde eine autobahnähnliche Variante der Straße bis in den Raum Cottbus endgültig entfallen.

Kritik zu der Umfrage kommt von der Tauchaer Bürgerinitiative Alternative B 87 n. Sprecher Thomas Becher: „Erstaunlich, dass die IHK nur nach Pro-Argumenten fragt, negative Einflüsse etwa auf Reiterhöfe und Landwirtschaft gar nicht angekreuzt werden können.“

Jörg ter Vehn

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