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Taucha Idee der Kneippmeile wird weiter entwickelt
Region Taucha Idee der Kneippmeile wird weiter entwickelt
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08:00 20.03.2012
Immer an der Wand lang: Hier könnte eine Kneippmeile in Taucha entstehen. Quelle: Jörg ter Vehn
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Taucha

Zu ihnen zählen etwa die Vorplanungen für vier Wasserplätze. Mit dem Konzept der Belebung der Orte rund um die Parthe mit speziellen Angeboten und attraktiven Zugängen zum Wasser hatte sich der Verband im Vorjahr bei der Innenstadtinitiative „Ab in die Mitte“ beworben. Es sei aber nur ein Trostpreis geworden, so Verbands-Geschäftsführer Andreas Gumbrecht, der das Ergebnis nicht auf die Qualität des Beitrags, sondern eher auf strukturelle Fragen des Wettbewerbs schiebt.

So oder so wolle der Verband an der Idee festhalten, vorerst vier Wasserplätze weiterzuverfolgen. Sie lägen nahe dem Zoo an der Pfaffendorfer Straße in Leipzig, an der Parthebrücke in Plaußig, an der Badergasse in Taucha und am so genannten Hexentanzplatz in Panitzsch. Wie berichtet, soll etwa in Taucha eine Art „Kneippmeile“ entstehen, bei der Gäste von nah und fern durchs flache Wasser waten können. Die gesundheitsfördernde Wirkung solchen Wassertretens gilt als erwiesen, auch eine Kneippvereinigung aus Leipzig hatte nach Veröffentlichung der Idee spontan ihr Interesse bekundet. Gumbrecht hofft, dass die Vorplanungen bis zum September abgeschlossen sind, dann die nächsten Schritte eingeleitet werden können

Viel weiter gediehen sind die Pläne für den Hochwasserschutz am Sehliser Bach. Nach einigen Treffen mit den Anwohnern rückt der Verband ab von seiner ursprünglichen Idee, den Bach weitgehend naturnah durch den Ort zu führen. Bei den nötigen Querschnitten bleibe den anliegenden Wohngrundstücken zu wenig Platz, so Gumbrecht. So werde wohl ein U-Profil aus Beton, das bis zu 2,50 Meter tief wird, den Bach hochwasserfest durch den Ort führen. Zudem entsteht oberhalb von Sehlis ein Regenrückhaltebecken, um bei Regen und Schneeschmelze die Wassermassen der nahen Felder abzupuffern.

„Das grundsätzliche Einvernehmen mit den Anliegern darüber ist erzielt“, erklärt Gumbrecht. Bis Mitte des Jahres solle die Planung soweit vorangetrieben werden, dass sie zur Genehmigung vorgelegt werden kann. Auch die Fördermittel müssten dann beantragt werden, um im nächsten Jahr bauen zu können. Vor dem Sommer werde es noch eine Einwohnerversammlung geben, auf der die Pläne erläutert werden, verspricht er.

Jörg ter Vehn

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