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In Cradefeld kommen Kabel unter die Erde

In Cradefeld kommen Kabel unter die Erde

Graßdorf/Cradefeld. Die in den Tauchaer Stadtgebieten Graßdorf und Cradefeld noch existierenden Strom-Freileitungen sollen bald der Vergangenheit angehören. Das Stromkabel kommt in die Erde.

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In Graßdorf haben die Arbeiten zur Verlegung der Stromkabel bereits begonnen.

Quelle: Olaf Barth

Im Auftrag der Mitnetz Strom GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Envia Mitteldeutsche Energie AG, werden bereits seit voriger Woche im Bereich Graßdorf Am Volksgut und Dorfstraße Kabelschächte gezogen und Leitungen verlegt. "Die Planungen dafür laufen bereits seit 2010. Grund für die Baumaßnahme ist die Optimierung des Ortsnetzes Taucha und die Verbesserung der Versorgungsqualität, -sicherheit und -zuverlässigkeit", teilte Mitnetz-Pressesprecherin Evelyn Zaruba auf LVZ-Anfrage mit. Der jetzt gestartete erste Bauabschnitt soll im Oktober abgeschlossen sein. Davon betroffen seien voraussichtlich Dorfstraße, Gänseanger, Merkwitzer Straße, Steinbruchweg, Wiesenweg und Am Volksgut. Von November bis Mitte nächsten Jahres folge ein zweiter Bauabschnitt in der Graßdorfer Straße, wenn diese dann nicht mehr als Umleitungsstrecke für die gesperrte B 87 fungiert.

Im Zuge der Arbeiten würden rund 1800 Meter Niederspannungskabel, 400 Meter Mittelspannungskabel verlegt und 47 Hausanschlüsse angepasst. Rund 1300 Meter Niederspannungsfreileitung werden laut Zaruba zurückgebaut. "Die Mitnetz Strom investiert dafür 224 000 Euro und übernimmt die Kosten bis zum Hausanschlusskasten. Ab Hausanschlusskasten liegen die Kosten im Verantwortungsbereich des Kunden. Die Kosten hängen von der jeweiligen Hausinstallation ab", so Zaruba. Führe das Kabel zurzeit oben an einer Hauswand in das Gebäude, müsse der Kunde zur Sicherung des Stromversorgungsnetzes den Anschluss dann umstellen. "Das ist rechtlich in der Niederspannungsanschlussverordnung geregelt", weist Zaruba auf Nachfrage hin.

Im September will die Stadtverwaltung Taucha die betroffenen Anwohner zu einer Informationsveranstaltung einladen. Denn im Zuge der Mitnetz-Arbeiten soll auch gleich die noch altertümliche Straßenbeleuchtung umfassend rekonstruiert werden. Im Haushaltsplan werden dafür rund 129 000 Euro veranschlagt. Fördermittelanträge dafür sind auf den Weg gebracht. Doch auch die Anlieger sollen mit Straßenausbaubeiträgen an der Finanzierung der neuen Straßenbeleuchtung beteiligt werden. Genaueres dazu soll es dann während der Informationsveranstaltung zu hören geben.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.07.2015
Olaf Barth

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