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Taucha In Merkwitz Nord wird Mischgebiet zur reinen Wohnanlage
Region Taucha In Merkwitz Nord wird Mischgebiet zur reinen Wohnanlage
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14:20 19.05.2015

Der Bebauungsplan für Merkwitz Nord wurde jetzt entsprechend geändert.

Das Ergebnis bei der Abstimmung während der jüngsten Stadtratssitzung fiel einhellig aus. Die Abgeordneten folgten der Argumentation von Bau-Fachbereichsleiterin Barbara Stein und votierten alle mit Ja für die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 25 "Wohngebiet Merkwitz-Nord an der Seegeritzer Straße". Bei den davon betroffenen drei Flurstücken geht es unter anderem darum, den Geltungsbereich des B-Planes zu verkleinern. Eine weitere Änderung betrifft die Gebietsart. Aus ursprünglich geplantem dörflichen Mischgebiet wird nun allgemeines Wohngebiet. Schließlich wird im hinteren westlichen Bereich des Areals ein Baufeld gänzlich gestrichen, weil dafür jetzt der Abstand zum Wald zu gering ist. "Für den aus den Jahren 1995/96 stammenden B-Plan hatte es in den vergangenen Jahren schon mehrfach kleinere Änderungen gegeben. Jetzt geht es im südlichen Bereich um das letzte Grundstück, das noch nicht bebaut und noch sehr grün ist", erklärte Stein. Auch habe sich der Wald weiter ausgebreitet, sodass nach Rücksprache mit dem Planer und dem Landratsamt das Gebiet wegen der nötigen Abstandsfläche verkleinert wird.

Ursprünglich war auf dem Gelände des früheren Gutes ein Wohn- und Gewerbehof geplant. Dieser sollte Bestandteil des historischen Ensembles von Drei- und Vierseithöfen in Merkwitz werden. "Aufgrund seiner örtlichen Lage sollte dieser auch gleichzeitig eine Abstandsfunktion zwischen dem geplanten und inzwischen nahezu vollständig bebauten Wohngebiet im Norden sowie dem Hofbestand der alten Ortslage übernehmen", wird in der Beschluss-Begründung noch einmal auf die frühere Planungsabsicht eingegangen. Doch aufgrund des nunmehr zu beachtenden Waldabstandes gestalte es sich jedoch schwierig, die einst angestrebte Ansiedlung von Wohnbebauung in Verbindung mit nicht störendem Gewerbe zu verwirklichen. "Um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die städtebauliche Vollendung entsprechend der aktuellen Situation zu schaffen, macht sich eine Änderung des B-Planes notwendig", heißt es abschließend.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.04.2014
Olaf Barth

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