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In Taucha brennen wieder Lichter

Weihnachtsschmuck In Taucha brennen wieder Lichter

Zuletzt sah es zur Advents- und Weihnachtszeit etwas trostlos aus in der Tauchaer Innenstadt. Aus Sicherheitsgründen durfte die alte Lichterkette nicht mehr angebracht werden (die LVZ berichtete). Doch die Zeit der „Finsternis“ ist vorbei. Dank vieler engagierter Tauchaer gibt es jetzt auch in der Parthestadt wieder leuchtenden Weihnachtsschmuck.

Elektriker Lutz Ritter installiert Tauchas Weihnachtsbeleuchtung und die Sponsoren-Schilder.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Zuletzt sah es zur Advents- und Weihnachtszeit etwas trostlos aus in der Tauchaer Innenstadt. Hinter Schaufenstern und privaten Fenstern glitzerte zwar der Festschmuck, doch in den Straßen selbst leuchtete außer den Laternen nichts. Aus Sicherheitsgründen durfte die alte Lichterkette nicht mehr angebracht werden (die LVZ berichtete). Doch die Zeit der „Finsternis“ ist vorbei. Dank vieler engagierter Tauchaer gibt es jetzt auch in der Parthestadt wieder leuchtenden Weihnachtsschmuck.

Seit gestern Abend leuchten die ersten der nagelneuen Schmuckelemente. Elektriker Lutz Ritter hat damit begonnen, die Kranz-Kerzen-Ornamente an den Laternenmasten entlang der durch die Innenstadt führenden Leipziger Straße anzumontieren. Bis etwa zum 6. Januar werden die Lämpchen nun täglich gemeinsam mit der Straßenbeleuchtung ein- und ausgeschaltet. Möglich wurde dieser Straßenschmuck, weil viele Tauchaer dem Aufruf der Stadtverwaltung folgten und sich als Sponsoren engagierten. Privatleute, Unternehmen, Einrichtungen und selbst ein Verein wie die SG Taucha sowie die Freiwillige Feuerwehr legten Geld zusammen und erwarben eines der je 350 Euro teuren Sponsorenpakete. Insgesamt konnten dadurch bisher 26 Ornamente angeschafft werden.

„Dank der Sponsoren wird der Haushalt der Stadt nicht belastet. Auf dieses Engagement der Tauchaer sind wir stolz. Die Aktion geht natürlich weiter, denn die Anzahl der Schmuck-Ornamente reicht noch nicht, um sie rund um den Markt und auch entlang der Schloßstraße zu montieren. Das wollen wir bis nächstes Jahr schaffen, aber ein Anfang ist gemacht“, freute sich gestern der für Märkte, Wirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit zuständige Nico Graubmann aus der Stadtverwaltung.

Wenn sich genügend Sponsoren finden, soll der neue Weihnachtsschmuck sogar bis vor zur Kreuzung Sommerfelder-/Graßdorfer Straße angebracht werden. „Morgen Abend danken wir allen Sponsoren schon mal beim Glühwein auf dem Markt. Für jeden, der ein Paket erworben hat, wird aber auch ein Namensschild unter dem jeweiligen Ornament angeschraubt“, so Graubmann.

Das erste Schild, dass Ritter gestern anbrachte, galt der Tauchaer Familie Brumm. Denn Kay-Uwe Brumm ist einer der Väter der „Lichterpaten-Idee“ und war mit dem Erwerb des ersten Sponsorenpakets gleich selbst mit gutem Beispiel vorangegangen. Als Ornamente standen übrigens zwei Varianten zur Wahl. Die Tauchaer konnten über den Sommer im Internet abstimmen und entschieden sich mehrheitlich für das jetzt zu sehende Modell.

Lutz Ritter hatte gestern sichtbar Freude daran, in seiner Stadt endlich wieder eine Weihnachtsbeleuchtung installieren zu können. Bereits zum 14. Mal übernahm der 56-Jährige diese Aufgabe, in den letzten Jahren allerdings war das nicht mehr möglich. „Im Vergleich zur früheren Lichterkette verbraucht diese neue Variante nur zehn Prozent der damals nötigen Strommenge. Eine dieser Lichteinheiten kommt mit gerade mal 15 Watt aus“, wies der Fachmann auf einen nicht unwesentlichen Einspareffekt hin.

Von Olaf Barth

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