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In Taucha starten Hobby-Flieger in die neue Saison

Flugbetrieb am Schwarzen Berg In Taucha starten Hobby-Flieger in die neue Saison

Für Osterspaziergänger rund um Taucha gab es in den letzten Tagen nicht nur mit dem Blick nach unten auf die Frühblüher einiges zu entdecken. Auch wer in den Himmel schaute, konnte „Frühjahrsboten“ sehen: Segelflugzeuge und Motorflieger nutzten das schöne Wetter und begannen ihre Saison.

Flugschüler Ullrich Tennhardt (links) und Sportpilot Matthias Haferburg.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Für Osterspaziergänger rund um Taucha gab es in den letzten Tagen nicht nur mit dem Blick nach unten auf die Frühblüher einiges zu entdecken. Auch wer in den Himmel schaute, konnte „Frühjahrsboten“ sehen: Segelflugzeuge und Motorflieger nutzten das schöne Wetter und begannen ihre Saison.

Den offiziellen Saison-Start begingen die Segelflug-Freunde laut ihrer Homepage am Sonnabend. Auch am Montag nutzten sie die Thermik, um sich auf dem Tauchaer Flugplatz Schwarzer Berg in die Höhe ziehen zu lassen und über der Region zu kreisen. In der Nachbarschaft bei den Motorfliegern dagegen war sich Sportpilot Matthias Haferburg noch nicht ganz so sicher, ob er mit seinem Ultra-leicht-Flugzeug abheben sollte. „Die Böen sind Mist, die halten mich noch am Boden. Ich bin eher ein Genuss-Flieger“, sagte der 43-Jährige vom Fliegerclub Leipzig-Taucha. Hinzu kam Seitenwind von Süd mit rund 15 Knoten. Das mache vor allem die Starts und Landungen nicht einfacher.

Für den alten Haudegen Rainer Schöppe eher kein Problem. „Ich fliege auch bei Wind von 20 bis 25 Knoten, das macht mir nichts aus, ich habe schon vieles durch. Aber viele fliegen bei solchem Wind eher nicht“, erzählte der Engelsdorfer. Der 63-Jährige ist der dienstälteste Pilot am Ort und fliegt schon seit der Wende mit den leichten Maschinen. Schöppe: „Ursprünglich war unser Flugplatz in Brandis. Als der geschlossen wurde, sind wir 2004 nach Taucha umgezogen.“

Für Haferburg ist das eine interessante Situation in Taucha: „Hier herrscht Mischbetrieb. Segelflieger, Modellflieger und wir mit unseren Ultraleicht-Flugzeugen. Da müssen alle genau auf die jeweiligen Vorgaben achten, damit alle sicher abläuft.“ Bisher habe das sehr gut geklappt und die Piloten egal welcher Gruppe würden sich untereinander gut verstehen. Alle würden mit gleicher Leidenschaft ihrem Hobby nachgehen. Von diesem Flieger-Virus angesteckt ist auch der Schkeuditzer Ullrich Tennhardt. Momentan ist der 63-Jährige auf dem Tauchaer Platz als Flugschüler unterwegs, will aber noch in diesem Jahr seine Sportpiloten-Lizenz erwerben. „Die Sehnsucht nach dem Fliegen kann man nur verstehen, wenn man selbst mal oben sitzt und runter schaut“, erklärte Tennhardt, der bis 1970 schon Segelflieger in Schkeuditz war.

Anmeldungen zur Flugschule oder für Gästeflüge unter www.propellermann.net

Von Olaf Barth

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