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In Taucha übt der Feuerwehr-Nachwuchs

Junge Leute aus der Region werden Brandbekämpfer In Taucha übt der Feuerwehr-Nachwuchs

Viele Feuerwehrmänner und -frauen waren vor ihrer Dienstzeit in der Einsatzabteilung Mitglieder bei der Jugendfeuerwehr. So wie jene Jugendlichen aus Taucha, Merkwitz, Glaucha, Wölpern, Doberschütz und Sprotta, die seit Anfang Februar in einem Grundlehrgang in Taucha von praxiserfahrenen Ausbildern auf den Dienst als Truppmann vorbereitet werden.

Der Feuerwehr-Nachwuchs übt in Taucha unter Anleitung erfahrener Kameraden für den späteren aktiven Dienst.

Quelle: Reinhard Rädler

Taucha. Viele Feuerwehrmänner und -frauen waren vor ihrer Dienstzeit in der Einsatzabteilung Mitglieder bei der Jugendfeuerwehr. Auch bei den Feuerwehren Taucha und Merkwitz gibt es eine 20 Mitglieder starke Gruppe. Aber irgendwann ist die Zeit dort zu Ende. „Dann geht es in die Einsatzabteilung, wir haben schließlich darauf hingearbeitet“, sagte Lukas Thiergen ganz spontan. Der 17-jährige Tauchaer war neun Jahre in der Jugendwehr und wird nun seit Anfang Februar, gemeinsam mit weiteren zwölf Jugendlichen aus Taucha, Merkwitz, Glaucha, Wölpern, Doberschütz und Sprotta, in einem Grundlehrgang von praxiserfahrenen Ausbildern auf den Dienst als Truppmann vorbereitet.

Taucha ist einer der Stützpunkte der Ausbildung der Feuerwehren im Landkreis Nordsachsen. „Seit 2012 haben wir in Sachsen einheitliche Ausbildungsstandards, so dass die Lehrgangsteilnehmer auch andere Stützpunkte nutzen können“, erklärte Lehrgangsleiter Steffen Schmidt die Teilnahme von Kameraden aus anderen Wehren. Insgesamt 70 Stunden, samstags aller zwei Wochen, dauere die Grundausbildung. Danach stünden, je nach Bedarf und Eignung, noch Lehrgänge als Truppführer, Maschinist, Sprechfunker oder Atemschutzgeräteträger an.

Am Anfang des Grundlehrganges steht aber erst mal die Theorie, wie Erste Hilfe, Löschmittelkunde sowie verschiedene Einsatzszenarien. Dann geht es in zwei Gruppen an die praktischen Übungen. „Einsatz beendet, drittes Rohr, Wasser halt!“, kommandierte Ausbildungshelfer Carsten Neth nach dem Ende eines improvisierten Löschangriffs. Aber als die jungen Kameraden die Tragkraftspitze zum Einsatzende einfach so in den Hänger transportieren wollten, erklärten ihnen die „alten Hasen“, dass im Einsatzverlauf nur auf Kommando gehandelt wird. Also hieß es erstmal klar und deutlich: „TS acht - auf!“, bevor die Spritze im Gerätewagen verstaut wurde.

Bis zum Abschluss des Lehrganges Ende Mai werden sie sich an die Kommandos gewöhnt und viele Handgriffe kennengelernt haben, denn dann geht es in die Einsatzabteilung und dort können und müssen sie das Gelernte anwenden. „Uns ist klar, dass wir nur durch eine gute Jugendarbeit und eine gute Ausbildung unsere Reihen mit ausgebildeten Feuerwehrfrauen und -männer verstärken können“, so Schmidt. Er könne dazu auf gut vorbereitete Ausbilder und Helfer aus der Feuerwehr in Taucha und Merkwitz zurückgreifen.

Von Reinhard Rädler

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