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Taucha Jugendparlament: Eine Woche mehr Zeit
Region Taucha Jugendparlament: Eine Woche mehr Zeit
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10:00 14.11.2011
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Taucha

„Von der Mittelschule haben wir zwei Wahlvorschläge erhalten, vom Gymnasium drei und auf der offenen Liste zwei“, erzählt Sylvia Stärke. Die Sprecherin des Jugendparlaments Taucha ist selbst eine von beiden auf der Liste für ältere Jugendliche, die nicht mehr zur Schule gehen, aber gerne noch mitreden wollen.

Gerade über die Bewerber von der Mittelschule habe sich das Parlament sehr gefreut, erzählt Stärke. Denn immerhin habe es aktuell keinen Vertreter mehr auf der Schule. Die seien entweder in Beruf und Ausbildung gewechselt, oder von vornherein sehr jung gewesen und hätten andere Interessen entwickelt. „Deshalb haben wir im Jugendparlament ja auch unsere Wahlordnung geändert und das Alter für die Wählbarkeit auf zwölf heraufgesetzt“, erläutert sie. Wählen gehen könnten am 23. November hingegen alle von zehn bis 25 Jahren.

Mit der Fristverlängerung um eine Woche sollten nun noch mehr Schüler die Gelegenheit bekommen, sich für die Mitarbeit im Jugendparlament zu interessieren. „Wir haben daher auch alle Lehrer gebeten, im Unterricht nocheinmal auf die Möglichkeit hinzuweisen“, erzählt Anne Schwarzer. Sie ist mit aktuell noch zwölf Jahren die derzeit Jüngste im Jugendparlament.

Dass sich nur zwei junge Erwachsene in der offenen Liste bewarben, hält Stärke für nicht so schlimm. 2008 sei das Parlament schließlich mit insgesamt nur drei Vertretern angefangen. „Ich finde es viel wichtiger, dass sich in den Schulen noch mehr Jugendliche aufstellen lassen“, erklärt sie. Schließlich gebe es im Jugendparlament Platz für bis zu 15 Vertretern: je fünf sollten aus Mittelschule, Gymnasium und von der offenen Liste ins Parlament gewählt werden.

In der ablaufenden Wahlperiode habe das Parlament vielleicht zu viel mit sich selbst zu tun gehabt und etwas zu wenig nach außenhin gewirkt, gesteht sie mögliche Probleme ein. An Themen gebe es in nächster Zeit aber genug, um als Jugendliche mitsprechen zu wollen. Besonders wichtig sei zum Beispiel der Jugendclub. Dort stünden Gespräche mit Ordnungsamtschef Albrecht Walther über die Zukunft des Clubs an. Hintergrund: Weil die Begegnungsstätte An der Parthe derzeit auch noch zwei Tage in der Woche vom Seniorenclub genutzt wird, fühlen sich nur wenig Jugendliche dort heimisch. Dort wolle das Parlament gerne etwas in Gang bringen, damit der Club wieder attraktiver für Jugendliche wird, sagt Stärke.

Wahlvorschläge können bis Freitag 19.30 Uhr bei den Vertretern in den Schulen, im Büro des Parlaments in der Mehrzweckhalle oder per E-Mail unter jupa-taucha@gmx.de abgegeben werden.

Jörg ter Vehn

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