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Kabarett Tauchaer Brettl nimmt Stadtpolitik aufs Korn

Kabarett Tauchaer Brettl nimmt Stadtpolitik aufs Korn

Während rund um Taucha der Faschings-Bär steppte, war zur fünften Jahreszeit in Taucha „Tote Hose“. Naja, fast... Wenigstens kam am Rosenmontag im gut besetzten Cafe Esprit so etwas wie Karnevalsstimmung auf, als das „Tauchaer Brettl“ in seinem „Buch der Lieder“ mit den schönsten Texten und Songs des Tauchaer Kabaretts aus den Jahren 2006 bis 2009 blätterte.

Taucha. Einige Texte und die darin handelnde Personen waren zwar mittlerweile vom Zahn der Zeit überholt, die Kabarettisten Jürgen Rüstau, Tobias Meier und Jürgen Ullrich verstanden es aber, in den Moderationen aktuelle Bezüge herzustellen. Da war mal vom „kleinen König“ die Rede, der „aber jetzt Sauer ist“ oder vom Tempel am Schöppenteich, aus dem die Abgeordneten „immer ihre Kraft schöppen“. Schön war es, unter der Gitarrenbegleitung von Lutz Pohlers wieder einmal die alten Lieder zu hören, von denen einige fast schon zu Gassenhauern geworden sind: Das „Pack die Badehose ein“ oder das „knallrote Dönerhaus“ genauso, wie der Song über „Eilenburg-Ost“, die (fast) Liebeserklärung „Für Taucha tun wir alles“ oder die „halboffizielle“ Hymne „Sing mei Nordsachse sing“.

Natürlich stand das lokale Geschehen auf der Tagesordnung, über dessen Kritikpunkte der Bürgermeister einen Beschwerdebrief zu erwarten hat, falls der Absender einen Briefkasten in der Nähe findet... Neben oft diskutierten altbekannten Themen, kam darin der Vorschlag, mit Blick auf die Baumfällaktionen der jüngsten Zeit, Taucha in Holzhausen umzubenennen.

Bei einer fiktiven Stadtführung wurden die Gäste in das „wunderbare Biotop“ am ehemaligen „Cafe Sitz“ entführt, der Bahnhof mit seinem Umfeld als Beispiel hervorragender Baukunst dargestellt und zur Einkehr in das „Spitzen-Restaurant an der Endstelle“ eingeladen. Mit einem weinenden, aber eher lachenden Auge verabschiedete das Kabarettpublikum Klofrau Elfriede in die Altersteilzeit und auch Hausmeister Tobias wird in den Ruhestand gehen.

Sie machen Platz für neue Figuren im neuen Kabarettprogramm im Herbst „Ich war noch niemals in New York“. Beide Kultfiguren gaben ihrem Affen zum Abschluss noch einmal richtig Zucker. Elfriede zelebrierte ein letztes Mal ihr „heidiheidiho“ im Elfriede-Blues und der gesanglich starke Tobias war schlussendlich noch einmal „ganz willenlos“. Rei

Reinhard Rädler

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