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Taucha Kameraden sind wegen Sturmschäden rund um die Uhr beschäftigt
Region Taucha Kameraden sind wegen Sturmschäden rund um die Uhr beschäftigt
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08:19 30.10.2017
In der Kursdorfer Straße in Schkeuditz kippte eine etwa 30 Jahre alte Tanne auf die Straße und musste von den Kameraden beseitigt werden. Quelle: Foto: Michael Strohmeyer
Nordsachsen/Landkreis Leipzig.

Orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten bis 120 Kilometer pro Stunde zogen am Sonntag auch über Nordsachsen und den Landkreis Leipzig hinweg: In Markranstädt gab es bis zum Mittag mehr als 30 Einsätze der Kameraden. Zum Glück sei nur Sachschaden entstanden. Ähnliches Bild in Schkeuditz: Zwischen 6 und 13 Uhr mussten die Kameraden mehr als 30 Einsätze in Schkeuditz und den Ortsteilen abarbeiten. Stadtwehrleiter Uwe Müller sprach von einer ungewöhnlichen Situation. Es sei eine lokale Einsatzleitung gebildet worden, die in Zusammenarbeit mit der Leitstelle in Leipzig die Einsätze abgearbeitet und dokumentiert hat. Die Feuerwehr Markkleeberg wies im sozialen Netzwerk darauf hin, dass es wegen der wetterbedingten Feuerwehreinsätze im gesamten Stadtgebiet zu zahlreichen Behinderungen kommt. Gleichzeitig gab es Tipps, wie Personenschäden vermieden werden können. Auch die Tauchaer Kameraden waren am Sonntag im Dauereinsatz. Der beschränkte sich auf unterschiedliche Sachschäden. Am Flughafen in Schkeuditz kam es am Mittag zu einer wetterbedingten Streichung eines Fluges aus München und die Ankunft einer Maschine aus Frankfurt verzögerte sich, informierte Flughafensprecher Uwe Schuhart. Ein Airbus A 320 aus Mallorca, der um 8.40 Uhr in Dresden landen sollte, wurde nach Schkeuditz umgeleitet und landete dort um 9.46 Uhr. Für die Passagiere gab es einen Bustransfer.

Von lvz

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