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Taucha Kaufland und Multipolster wollen in Taucha erweitern
Region Taucha Kaufland und Multipolster wollen in Taucha erweitern
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14:29 19.05.2015
Bei Kaufland in der Portitzer Straße werden an manchen Tagen die Stellplätze knapp. Das Unternehmen möchte deshalb die Parkflächen erweitern. Quelle: Olaf Barth

Zunächst ging es dabei um einen Aufstellungsbeschluss sowie um einen Auslegungs- und Billigungsbeschluss für den Bebauungsplan "Erweiterung Firma Multipolster" im beschleunigten Verfahren. Das Unternehmen möchte seine Verkaufsfläche von derzeit 2500 auf künftig 3016 Quadratmeter erweitern. Wie Baufachbereichsleiterin Barbara Stein sagte, ist ein anhängiges Verfahren in einer Streitsache zwischen Multipolster und dem Landratsamt Nordsachsen inzwischen beendet. Multipolster hatte seinerzeit die Immobilie nach dem Auszug eines Baumarktes übernommen. Ein Möbelverkauf war aber in dem Gebiet nicht vorgesehen, weshalb Multipolster mit seinem Geschäft bei Behörden auf Widerstand stieß.

Inzwischen wird nun die Erweiterung der Verkaufsfläche ins Auge gefasst. Laut Stein soll nun die frühere Freifläche des Baumarktes in das Gebäude integriert werden und somit als zusätzliche, 516 Quadratmeter große Verkaufsfläche zur Verfügung stehen. Auch der Zugang zum benachbarten Wohngrundstück Leipziger Straße 116 werde mit diesem Bebauungsplan geregelt.

Die andere Erweiterung betrifft den Einkaufsmarkt Kaufland in der Portitzer Straße. An der Stelle hatte es nach der Wende mit damals Massa einen der ersten großen Supermärkte in Taucha gegeben. Danach hatten dort unterschiedliche Supermarkt-Ketten zwischenzeitlich Einzug gehalten. Doch davon unbeeindruckt erlebte dieser Standort bei den Tauchaern stets einen großen Zuspruch, so auch nun seit Jahren schon unter der Ägide von Kaufland. An manchen Tagen reichen selbst die derzeit 157 Stellplätze nicht aus. Deshalb will die Kaufland-Stiftung dort die Stellplatzkapazitäten auf 207 Plätze erweitern. Dafür soll durch den Zukauf eines Grundstückes der Geltungsbereich des entsprechenden Bebauungsplanes in Richtung Norden erweitert werden und damit in den Bebaungsplan "Wohnanlage Friedrich-Ebert-Wiese" hineinreichen.

"Mehr Autos bedeuten auch mehr Lärm. Deshalb muss eine Schallimmissionsprognose in Auftrag gegeben werden. Die Kosten dafür übernimmt Kaufland", erläuterte Stein. Denn aufgrund des Heranrückens der Stellplätze an die künftig geplanten Wohnbauflächen gebe es eine veränderte lärmtechnische Situation. Weitere Planungsschritte seien erst bei Vorliegen der Schallimmissionsprognose möglich. Deren Ergebnisse könnten dazu führen, dass die derzeit festgesetzte, vier Meter hohe Lärmschutzwand modifiziert wird, heißt es in der Beschlussvorlage. Grünen-Stadtrat Roland Gasch regte an, bei der Planung auch an schattenspendende Bäume auf dem Parkplatz zu denken.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.03.2015
Olaf Barth

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