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Kegelsporthalle umgebaut: „Müssen erst ein Gefühl für die neue Bahnen kriegen“

Kegelsporthalle umgebaut: „Müssen erst ein Gefühl für die neue Bahnen kriegen“

Seit ein paar Tagen ist Tauchas Kegelsporthalle wie neu und hat wieder geöffnet. Der KSV Blau-Gelb baute Bahnen und Technik um, schuf weitgehend meisterschaftliche Bedingungen für die Sportler – und verlor prompt sein erstes Heimspiel.

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Zuhause spielen ist wie auswärts antreten: Viel Training ist derzeit beim KSV Blau Gelb nötig, um sich auf die komplett neuen Bahnen einzustellen.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. So ärgerlich das für die einzelnen Sportler war, so deutlich zeigte es doch, dass beim Umbau der Bahnen nichts beim Alten blieb. Früher habe natürlich jeder vom Verein sämtliche Unebenheiten der Bahnen gekannt, die Besonderheiten in sein Spiel einplanen können, erläutert Jens-Uwe Apitzsch von den Blau-Gelben. „Aber das ist jetzt eine absolut neutrale Bahn.“Darauf zu spielen, sei wie auswärts anzutreten. Durch häufiges Training werde sich der Heim-Effekt wieder einspielen, ist er sich sicher. „Wir müssen aber eben erst ein Gefühl für die neuen Bahnen kriegen“, sagt er. Das benötige mehrere Wettkämpfe, glaubt er.

Mehr als 83 000 Euro ließ sich der Verein den Umbau der alten Bahnen kosten. Alles kam raus, inclusive der Baumwurzeln, die bereits eine Bahn leicht angehoben hatten. In kühlem Blau zeigen sich jetzt die Bahnen. Die Geschwindigkeit der Kugeln, ein Übertreten und allerlei mehr kann die neue Anzeigetechnik nun darstellen, der Wettkampfmanager entsprechend die Würfe und Serien per Computer auswerten.

Das eine oder andere habe es natürlich schon vorher gegeben, erzählt Apitzsch. Aber in dieser Qualität eben nicht. Er ist der Firma Spellmann aus der Nähe von Hannover dankbar, die alles termingerecht und zur Zufriedenheit fertiggestellt habe. „Das ist jetzt deren Referenzanlage in unserer Region“, weiß er.

Dankbar ist der Umbau-Manager auch den Vereinsmitgliedern. „Von denen sind über 900 freiwillige Arbeitsstunden hier eingeflossen“, berichtet er. Letztlich hätten alle 55 Mitglieder mit angepackt, je nach Möglichkeit. Erst kürzlich sei so etwa ein neuer Fußboden im Vorraum verlegt worden.

Zur Refinanzierung der hohen Umbaukosten habe der Vorstand beschlossen, die Preise in der Halle leicht anzuheben. So werde es einen Aufschlag um durchschnittlich etwa 20 Prozent bei den Getränken geben, kündigte Apitzsch an. „Und die Bahnen selber werden einen Euro teurer und kosten somit zehn Euro pro Stunde.“

Denn zu tun bleibt genug. „Im nächsten Jahr wollen wir uns der Sozialräume annehmen und Umkleidekabinen sowie Duschräume umbauen“, kündigt er an.

Wer die Halle und ihre Möglichkeiten testen will, kann das in Kürze. Am 7. Oktober werde die Kegelsporthalle 50 Jahre alt. Bei der großangelegten Feier mit Festzelt und mehr gebe es eine offene Stadtmeisterschaft für nichtaktive Kegler und einen Tag der offenen Tür, kündigt Apitzsch an.

Jörg ter Vehn

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