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Keller in Taucha laufen erneut voll

Keller in Taucha laufen erneut voll

Alle Hände voll zu tun hatte am Wochenende die Freiwillige Feuerwehr in Taucha. Nachdem es am Sonnabendabend zu einem Strohbrand kam (die LVZ berichtete), mussten die Tauchaer Kameraden auch am Sonntag ausrücken - dieses Mal wegen der heftigen Niederschläge.

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Für vollgelaufene Keller sorgte der Niederschlag jedenfalls.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Kurz nach 15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Taucha zu verschiedenen Orten in der Parthestadt gerufen. Denn der mit dem Gewitter einhergehende Starkregen hatte einige Keller unter Wasser gesetzt und Straßen in Seenlandschaften verwandelt. So sperrte die Feuerwehr unter anderem die Kreuzung Sommerfelder-/Kriekauer Straße, an der sich nicht zum ersten Mal bei so einem Wetter ein riesiger See bildete. Das Wasser ergoss sich von dort aus erneut in Anliegergrundstücke oder drückte auch aus dem überlasteten Kanalsystem in die Häuser. Die Kameraden öffneten die Straßeneinläufe, sodass das Wasser schneller abfließen konnte. Anlieger befinden sich hier schon seit längerem bisher vergeblich mit der Stadt und den Kommunalen Wasserwerken im Clinch, damit die Leistungsfähigkeit der alten Kanalisation an die aus ihrer Sicht durch Neuerschließungen höheren Anforderungen angepasst wird. Auch in Cradefeld, wo die KWL erst vor einigen Jahren ein Trennsystem einführte und dafür die Anlieger zur Kasse bat, war die Dorfstraße vor und hinter der Parthebrücke überflutet. Das Wasser drückte sprudelnd aus dem Kanal.

"Es gab durchaus schon schlimmere Regenfälle. Diese Mal mussten wir fünf oder sechs Keller auspumpen. Die befanden sich aber im Stadtgebiet verteilt. Wir waren etwa zwei Stunden im Einsatz", informierte gestern Stadtwehrleiter Cliff Winkler.

Wesentlich länger, nämlich bis gegen 11 Uhr des nächsten Tages, dauerte der Brandeinsatz, der am Sonnabend, gegen 20 Uhr begann. Wie Winkler gestern mitteilte, könnte, wie für die vollgelaufenen Keller, auch für den Strohbrand der Regen der letzten Tage in Betracht kommen: "Das Strohlager existierte schon ein paar Tage. Durch den Regen wird der Zersetzungsprozess beschleunigt, bei dem die daran beteiligten Bakterien eine enorme Hitze entwickeln. Außen trocknet das Stroh zwar wieder, im Inneren aber bleibt die Feuchtigkeit. Auf diese Art kann sich das Strohlager selbst entzündet haben", erklärte der Stadtwehrleiter. Andere Hinweise zur Brandursache gebe es auch nicht, teilte Winkler mit.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.08.2014
-art/rohe

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