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Kinder wollen künftig mit Helmen radeln

Kinder wollen künftig mit Helmen radeln

Erwartungsvoll saßen zwölf Kinder einer gemischten Gruppe der Tauchaer Kita St. Moritz im Kreis, denn es hatte sich Besuch angesagt. Und als Marian Wendt (CDU), Mitglied des Bundestages, schließlich eintraf, staunten die Knirpse nicht schlecht, denn er brachte zwei große Kartons mit.

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Auf die Frage, wer den neuen Helm beim Radeln und Skaten künftig immer aufsetzen wird, meldeten sich alle Kinder und auch der Politiker Marian Wendt.

Quelle: Reinhard Rädler

Und die waren vollgepackt mit Fahrradhelmen. Der Abgeordnete hatte diese bei einer Aktion des Bundesverkehrsministeriums "ertwittert". Dem Aufruf "Dein Foto - Dein Helm - für den guten Zweck" zufolge, hatte er sich mit dem Plakat der Kampagne fotografiert und sicherte sich damit auf der Kommunikationsplattform Twitter mit vielen "Likes" eine Kollektion von zwanzig farbenfrohen Fahrradhelmen. "Ich habe mich bei der Übergabe für diese Einrichtung in meinem Wahlkreis entschieden, weil hier eine sehr gute Arbeit gemacht wird", sagte Wendt. Kita-Leiterin Andrea Wiederanders, nahm es strahlend zur Kenntnis.

Die Helme nun auszupacken, ließen sich die Kinder nicht zweimal sagen. Marian Wendt half beim Anpassen an die Kopfgrößen mit. "Wenn man mit dem Kopf nickt und der Helm wackelt nicht, dann passt er richtig und schützt euch auch", gab er einen wichtigen Tipp und zeigte, welche Schlaufen man dazu festziehen muss. Dass man sich mit dem Helm auch beim Inlineskaten gegen Sturzverletzungen schützen kann, fanden etliche Kinder toll, denn nicht alle haben schon ein Fahrrad.

"Ich finde es sehr wichtig, die Kinder so früh wie möglich darauf hinzuweisen, dass der Helm zum sicheren Radfahren einfach dazugehört, denn die Räder sind moderner und damit schneller geworden. Stürze können ungeschützt schlimme Folgen haben", so Wendt.

Als gefragt wurde: "Wer wird den Helm beim Radfahren aufsetzen?" gingen alle Hände in die Höhe. Die Realität sieht aber anders aus, denn laut Statistik tragen nur 69 Prozent der Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren einen Helm. Bei den Elf- bis 16-Jährigen sind es sogar nur 31 Prozent. Das sei laut Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) zwar immer noch ein Aufwärtstrend, aber es sei noch viel Aufklärungsarbeit nötig. "Die Eltern sollten da mit gutem Beispiel vorangehen", sieht Wendt einen maßgeblichen Präventionsansatz. Reinhard Rädler

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.07.2015
Reinhard Rädler

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