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Taucha Kleinbühnentarif gefordert
Region Taucha Kleinbühnentarif gefordert
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09:15 18.09.2009
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. Wie berichtet, hatte der Kunst- und Kulturverein Taucha (KuKuTa) als Veranstalter das monatliche Treffen im Café esprit in Frage gestellt, weil er sich auf Dauer nicht in der Lage sieht, jedes Mal die Gebühren von 21,50 Euro zu zahlen. Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) treibt im Auftrag der Urheber der Musikstücke Geld von den Veranstaltern ein – auch wenn die Aufführung in noch so kleinem Rahmen stattfindet und kein Eintritt genommen wird.

Knapp 20 Kulturschaffende waren diesmal der Einladung von KuKuTa-Chef Hans-Jürgen Rüstau gefolgt – in der Mehrzahl hatten sie ihre Instrumente unterm Arm mitgebracht. „So ein Treffen wie das hier müsste eigentlich ganz umsonst sein dürfen“, sagte Rüstau. Lutz Eisenheinrich, bekannter Blues-und Rockbarde aus Lützschena und Mitglied der Gema, empfahl, das Thema in den Gema-Versammlungen anzusprechen. „Wir müssen das von innen angehen“, sagte er. Es müsse allen klar werden, dass sich sonst immer mehr kleine Veranstalter von der Live-Musik zurückziehen. Diese Stück Kultur dürfe aber nicht zusammenbrechen. Clemens-Peter Wachenschwanz, singender Kabarettist aus Leipzig, sagte, das Thema Gema- und Kleinbühnen sei im Westen Deutschlands genauso vertreten. Umso wichtiger sei es, es nun mal anzugehen: „Wir müssen aus unserem Don-Quichote-Stadium herauskommen“, so Wachenschwanz.

Rüstau will nun die Vertreter und Kandidaten Nordsachsens für den Bundestag anschreiben und bitten, im Sinne der Kulturförderung auf einen Kleinbühnen-Tarif bei der Gema zu drängen.

Jörg ter Vehn

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