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Taucha Knapper Zeitplan für Anbau an Regenbogengrundschule Taucha
Region Taucha Knapper Zeitplan für Anbau an Regenbogengrundschule Taucha
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21:00 15.12.2009
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Taucha

Da diese aber nur sechs Wochen dauern, sei es unklar, ob zum Schuljahresbeginn 2010/2011 die Räume schon nutzbar seien. Denn auch wenn der zweigeschossige Anbau auf der nördlichen Schulseite Richtung Friedrich-Engels-Straße eher wie ein schmuckloser Block aussieht, haben die Stadtväter eine architektonisch größtmögliche Anlehnung an das bestehende Haus gewünscht – inklusive Dach. Das Gebälk der Grundschule müsse daher auf der einen Seite komplett aufgenommen und ein Anschluss an den Neubau vorgenommen werden, so Planerin Elke Böttcher vom Bauamt. Die darunterliegenden Schulräume im Altbau würden während der Arbeiten schon aus Sicherheitsgründen gesperrt. Stein hofft jetzt, dass der Bau des nur 18 mal 15 Meter großen, zweigeschossigen Gebäudes in Modulbauweise mit vorgefertigten Teilen schnell genug voranschreitet, um in den nur sechs Wochen an das Haupthausdach angeschlossen werden zu können. Hintergrund: Die Verwaltung hatte ursprünglich einen separaten Block mit Flachdach vorgeschlagen, der einzeln hätte gebaut werden können und nur über einen verglasten Eingangsbereich mit dem Haupthaus verbunden worden wäre. Die Stadträte lehnten dies aber ab, wünschten die Schule eher aus einem Guss. Der Anbau schafft Platz, um in der bislang zweizügigen Grundschule eine weitere Klasse aufnehmen zu können. Entsprechend sind vier Klassenzimmer geplant, daneben mehrere Gruppenräume, einer für Lehrmittel, einer wird für die Elternberatung und als Ärztezimmer nutzbar sein. „Mit dem Raumangebot ist Integrationsunterricht möglich“, versichert Böttcher. Und auch die Ganztagsangebote könnten erweitert werden. Eine kleine Toilettenanlage und ein eigener Eingangsbereich seien vorgesehen, um den Anbau auch abends für Schulzwecke wie Elternabende separat nutzen zu können. Das Obergeschoss ist jedoch nur über den Altbau erreichbar, erhält aus Feuerschutzgründen aber eine eigene Fluchttreppe nach draußen. Sechs Firmen seien um Angebote gebeten worden, so Böttcher. Anfang Februar werde der Zuschlag erteilt, um nach der Baugenehmigungsphase Ende April mit den Fundamenten beginnen zu können. Je nach Ausschreibungsergebnis soll die Front der Schule verkleidet werden. Stein stellt sich vor, dass dabei der Regenbogen thematisiert wird, der der Schule seinen Namen gab. Es gebe beispielsweise in den entsprechenden Farben schillernde Fassadenplatten, schwärmt sie. Jörg ter Vehn

Jörg ter Vehn

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