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Konzert des Scholl-Gymnasiums - Bescherung für die Ohren

Konzert des Scholl-Gymnasiums - Bescherung für die Ohren

Das Weihnachtskonzert des Geschwister-Scholl-Gymnasiums war wie eine Bescherung für die Ohren. Zwei Stunden erklangen bis zu 115 Chor-Stimmen in der ausverkauften St.

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Nach intensiver Vorbereitung überzeugen Tauchas Gymnasiasten mit einem kurzweiligen und abwechslungsreichen Programm.

Quelle: Reinhard Rädler

Taucha. -Moritz-Kirche und versetzten die mehr als 500 Zuhörer in weihnachtliche Stimmung. "Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an", zitierte Direktorin Kristina Danz den Dichter und Komponisten E.T.A. Hoffmann in ihrer Begrüßung. Sie wisse, was die Schüler und die Chorleiter in der Vorbereitung auf dieses Konzert geleistet haben. "Das muss man nicht in Worte fassen, das Ergebnis spricht oder besser klingt für sich", stimmte sie die Konzertbesucher ein. In der Tat: Die zwei Stunden vergingen wie im Flug. Klassischer Chor-Satzgesang wechselte sich ab mit traditionellen Weihnachtsliedern oder modernen Stücken. Sologesang war ebenso zu hören wie instrumentale Begleitung der Chöre durch das Blechbläserensembles der Kreismusikschule Nordsachsen unter der Leitung von René Richter. Auch die Schülerband war zu erleben; ebenso Greta Letsch auf der Harfe mit Melodien aus dem 16. Jahrhundert.

"Seit September haben wir uns auf das Programm vorbereitet. Unter anderem im Chorlager in Colditz", erzählte Chorleiterin Uta Wointke. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Anke Haugk, der früheren Musiklehrerin Petra Kaubitzsch sowie dem ehemaligen Praktikanten Martin Wolf hatte sie die Lieder einstudiert. Beeindruckend auch das Engagement ehemaliger Schüler des Gymnasiums, die mitsangen oder Instrumente spielten. Nicht zuletzt begeisterte der Umstand, dass Lehrer Heiko Temper im Chor die Stimme erhob. Und dass sein Kollege Peter Solinger mit Gitarre, Akkordeon oder am Piano die Sänger begleitete.

"Tief in uns muss Weihnacht sein", lautete das Motto des Konzertes. "Mit unseren Liedern wollen wir die Gedanken aus dem Dunklen ins Licht holen und die Herzen aller Menschen erreichen", beschrieb Kaubitzsch das Anliegen. Die Botschaft "Weihnachten ist überall" kam mit Liedern aus Frankreich, Russland, Großbritannien, Afrika und Puerto Rico in Mittelamerika zum Tragen.

"Ich glaube, in diesem Konzert ist bei jedem etwas angekommen", bedankte sich Pfarrer Gottfried Edelmann bei allen Mitwirkenden. Nach den Worten "Wenn die Lieder die Herzen anrühren, dann kann Weihnachten werden", stimmte er mit dem Chor und allen Besuchern in die aus Sizilien stammende und auch hier bekannte und traditionelle Volksweise "O du fröhliche" ein.

Einen Abend später waren viele der Sänger erneut in der Kirche, um am großartigen Weihnachtsoratorium der Kirchgemeinde mitzuwirken. So erlebte Taucha binnen Kurzem zwei Konzerthöhepunkte der Extraklasse.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.12.2014
Reinhard Rädler

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