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Krippen aus vielen Ländern in Dewitz zu sehen

Ausstellung noch bis Jahresende geöffnet Krippen aus vielen Ländern in Dewitz zu sehen

In der Dewitzer Dorfkirche wird im Rahmen einer sehr vielseitigen Krippenausstellung auch ein Exponat mit kleinen Metallfiguren aus Liberia gezeigt. Das Besondere daran ist, dass die berühmte Krippenszene aus ehemaligen Patronenhülsen angefertigt wurde. Doch es gibt noch mehr interessante Krippen zu entdecken.

Eine beeindruckende Krippenausstellung ist noch bis Jahresende in der Dewitzer Kirche zu sehen. Die Szene zur Heiligen Nacht im Vordergrund stammt aus Liberia. Die kleinen Figuren wurden aus dem Metall einstiger Patronenhülsen angefertigt.

Quelle: Olaf Barth

Dewitz. Der Friedens-Slogan „Schwerter zu Pflugscharen“ nimmt in der Dewitzer Dorfkirche „Martin Luther“ in einer ganz speziellen Form Gestalt an. Denn in dem kleinen Gotteshaus des Tauchaer Ortsteiles wird im Rahmen einer sehr vielseitigen Krippenausstellung auch ein Exponat mit kleinen Metallfiguren aus Liberia gezeigt. Das Besondere daran ist, dass die berühmte Krippenszene aus ehemaligen Patronenhülsen angefertigt wurde.

„Ich habe diese Krippe einer Familie aus den USA abgekauft. Sie engagiert sich mit Hilfsprojekten in Liberia und unterstützt dort vom Krieg geschädigte und in Armut lebende Familien. Die bauen diese besonderen Krippen. Mit dem Verkaufserlös werden diese Familien unterstützt. Zu jeder Krippe gibt es auch eine spezielle Geschichte“, erläutert Katharina Klauer. Die 51-jährige Dewitzerin ist selbst Sammlerin von Krippen. In diesem Jahr hat sie nun erstmals ihre Exponate sowie weitere von Freunden und Mitgliedern der Tauchaer Kirchgemeinde St. Moritz zu einer Ausstellung zusammengestellt. Etwa 20 größere Darstellungen aus verschiedenen Ländern und Materialien sowie noch einmal so viele Miniaturen laden zum Sehen, Nachdenken, Staunen und Schmunzeln ein. So steht vor dem Taufbecken auch eine Krippenszene, die sich aus entsprechend gestalteten Backförmchen zusammensetzt.

Feste Öffnungszeiten gibt es für diese Kirche nicht. Interessenten für eine Besichtigung können sich aber gleich gegenüber bei Familie Klauer melden. „Wir sind jetzt die nächsten Tage zuhause und schließen die Kirche auf“, verspricht die Umweltpädagogin. Nebenbei betreut sie in der Kirche auch die Nistkästen für Schleiereulen, Dohlen und Turmfalken. Besucher können zur Besichtigung der Ausstellung aber auch mit einer der Veranstaltungen zu den Weihnachtsfeiertagen verbinden.

So findet Heilig Abend ab 18 Uhr in Dewitz eine Christvesper mit Pfarrer Gottfried Edelmann statt. Weitere Gottesdienste folgen hier am Sonntag ab 10 Uhr sowie am 31. Dezember ab 17 Uhr mit Abendmahl. Bei diesen Gelegenheiten wird dann auch die wohl aus der Zeit um 1800 stammende Orgel erklingen. Eine Zeitangabe, die in einem äußerst interessanten Booklet einer jetzt erschienenen CD stammt. Darin wird die Geschichte dieses bemerkenswerten Kleinods nachgezeichnet. Trotz der vorhandenen äußerst beschränkten Mittel dieses Instrumentes bietet sie Organisten „einen unerwarteten klanglichen Reichtum“, heißt es weiter. Davon können sich nun Gottesdienstbesucher oder die Käufer einer jetzt erschienenen CD selbst überzeugen.

Der ehemalige Tauchaer Kantor Christian Otto hat sich für eine CD-Aufnahme erneut an die Orgel gesetzt. Mit Unterstützung von Andreas und Barbara Hartmann (Violinen), Clemens Harasim (Laute), Klaus Niemeier (Kontrabass) und Annelie Hampel (Calcant) wurde Musik aus England, Schweden und Deutschland eingespielt, große Werke für eine kleine Orgel. Die Kirchgemeinde vertreibt die CD selbst für zwölf Euro das Stück und will so die Arbeit des Vereins Musica St. Moritz unterstützen.

Doch nicht nur in Dewitz sind an diesen Feiertagen Christvespern und Gottesdienste der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde geplant. So wird Heilig Abend ab 19 Uhr in Sehlis bei der Christvesper ein Thüringer Krippenspiel aufgeführt und in der St. Moritz-Kirche Taucha ab 22.30 Uhr ein Christnachtsgottesdienst durchgeführt, beides jeweils mit Pfarrer Edelmann. Am Montag gibt es in Taucha ab 10 Uhr einen weiteren Gottesdienst zu den Weihnachtsfeiertagen. Die letzte Veranstaltung des Jahres gibt es in der St. Moritz-Kirche am 31. Dezember mit dem Silvesterkonzert für Orgel und Trompete ab 22 Uhr.

Von Olaf Barth

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