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Kunst-Blütenstehen wieder im Wasser

Kunst-Blütenstehen wieder im Wasser

Seit 2008 zieren den kleinen Schöppenteich in Taucha neun überdimensionale blaue Blütenkelche. Seinerzeit wurden sie im Rahmen des Skulpturensymposiums "Drei französische Dimensionen" von der Leipziger Künstlerin Franziska Möbius gestaltet.

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Die blauen Kunst-Blüten im Tauchaer Schöppenteich stehen wieder.

Quelle: Reinhard Rädler

Taucha. Vor jedem Winter werden sie ins Trockene geholt, um in der warmen Jahreszeit wieder an ihren Standort gepflanzt zu werden. So auch am Dienstag, als Christian Brandt, Roland Korn und Heiko Thonig sowie weitere Anglerfreunde vom Anglerverband Taucha das Kunstwerk wieder installierten. Zuvor hatten sie die im Verbands-Schuppen gelagerten Blüten gesäubert und auf Vordermann gebracht.

Nun können sich die Kelche wieder mit Regenwasser befüllen, sich mit dieser Last sanft im Winde wiegen, um dann, wenn sie übervoll sind, "sich irgendwann in einer graziösen Verneigung zu entleeren". Genau so, wie es die Künstlerin der "Ewig dürstend" genannten Plastik konzipiert hat. "Franziska Möbius steht mit uns ständig in Kontakt und interessiert sich sehr, ob ihre Kelche noch im Wasser stehen", informierte Kathrin Gottschalk, die in der Stadtverwaltung für Parkanlagen, und Wasserbau zuständig ist.

Thonig, der auch Vorsitzender der Nabu-Regionalgruppe Partheland ist, hatte bei der Aktion auch gleich das Gewässer inspiziert und zeigte sich zufrieden über den Zustand des kleinen Schöppenteiches. Die Sanierung zeige immer bessere Ergebnisse. "Viele Tiere, wie Reiher, Blesshühner, Lachmöwen oder Stockenten sind wieder heimisch geworden; im Wasser findet man Stichlinge oder den Blaubandbärbling." Auch der Zaun habe sich bewährt, es lande weniger Futter oder Unrat im Teich. "Sensationell war im April der Fund eines Tresors, der gewaltsam aus einer Wand gerissen worden sein muss und mit diversen Schlüsseln und leeren Geldbörsen ins Wasser geworfen wurde", erzählte er. Natürlich hatte er darüber die Polizei informiert, über die Hintergründe aber nichts mehr erfahren.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.06.2014
Reinhard Rädler

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