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Taucha Leipzig liest in Taucha weiter
Region Taucha Leipzig liest in Taucha weiter
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14:31 19.05.2015

Mit dieser Nachricht eröffnete KuKuTa-Chef Hans-Jürgen Rüstau am Mittwochabend im Ratssaal die Tauchaer Lesewoche.

In einer kleinen, aber feinen Runde versammelten sich anlässlich der Leipziger Buchmesse die Tauchaer zum Lesewoche-Auftakt. KuKuTa-Chef Rüstau dankte nach anfänglicher Willensbekundung der Stadt für die Unterstützung bei der Organisation des Literaturwettbewerbes und rief alle Parthestädter und auch Tauchas Vereine auf, sich für die Erhaltung der städtischen Kulturszene einzusetzen und die künftigen Aktionen des Freundeskreises zu unterstützen.

Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) würdigte in seiner Begrüßungsrede die kulturellen Aktivitäten des rührigen Vereins und zollte den vier anwesenden Hobbyautoren Respekt für den Mut, zur Eröffnungsveranstaltung ihre Werke vorzutragen.

Als erste las die Tauchaer Ärztin und erste Literaturpreisträgerin Tauchas, Dagmar Ebert. Eine Geschichte und ein Gedicht zum Thema des vergangenen Wettbewerbs "Alles fließt" trug sie vor. Anschließend von Moderator Tobias Meier launig als "Nachwuchsautor" angekündigt, schilderte der 80-jährige, ehemalige Radiomoderator Werner Lindner aus Dewitz eigene Erlebnisse: In einer kleinen Geschichte erzählte er von der alkoholgeschwängerten Vorbereitung einer Gemeinschaftssendung mit Radio Prag in den siebziger Jahren. Dass die Live-Sendung damals dann reibungslos über den Äther ging, sei - trotz von den Hörern unbemerkter Pannen - der professionellen Routine des Rundfunk-Urgesteins Lindner zu verdanken gewesen. Herrlich war Lindners schwejkhafte Wiedergabe der Dialoge zwischen den tschechischen Akteuren. "Eine Biografie über mich und meine 47 Jahre beim Rundfunk will ich aber nicht schreiben. Mein Metier bleibt das Mikrofon", beugte der erfahrene Radiomann eventuellen Fragen vor.

Bei den Kinder- und Klassengeschichten von Roger Liesaus aus Plösitz fühlten sich die Zuhörer an ihre Kindheit erinnert: Die Streiche, die Liesaus während seiner Schulzeit in Böhlitz-Ehrenberg erlebt und aufgeschrieben hatte, kamen so manchem bekannt vor. Uwe Bismark aus Borsdorf dann schöpfte in seinen Geschichten aus den eigenen Erfahrungen als Lehrer am Borsdorfer Freien Gymnasium. Gleichzeitig stellte er in seiner Geschichte fest: "Ohne App, Online-Shop und E-Paper geht eigentlich gar nichts; aber nur eigentlich -".

Zwischen den Lesungen der Hobbyautoren kamen vom "Singenden Sachsen", Lutz Künzel, heitere, zum bunten Kaleidoskop kleiner Kurzgeschichten passende Lieder. Zum Schluss schaffte er es sogar, dass es im Ratssaal heimisch wurde, denn in den Refrain "Ieberall sin Saggs'n" stimmten alle Gäste mit ein.

iUnter www.taucha-direkt.de ist das komplette Leseprogramm zu finden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.03.2014
Reinhard Rädler

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