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Taucha Leipzig liest macht Station in Taucha
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11:05 20.05.2015
Alexander G. Schäfer erzählt von seinem Vater, TV-Star Gerd E. Schäfer. Quelle: Reinhard Rädler

Schäfer" und erinnerte damit an seinen Vater, den Vollblutkomödianten und Volksschauspieler, der vor allem durch seine Paraderolle als Maxe Baumann in sieben Schwänken den Fernsehzuschauern im Osten Deutschlands unvergesslich bleiben wird.

Wer in den 70-ern und 80-ern zum Jahreswechsel nicht gerade auf einem Silvesterball war, der amüsierte sich zu Hause über den liebenswerten Rentner, der mit seinen Ratschlägen und Eingriffen in das Familienleben meist Verwirrung stiftete. Margot Ebert, Helga Hahnemann oder Rolf Herricht waren seine Partner. "Diese Rolle war ein Geschenk für ihn", sagte sein Sohn über seinen 2001 verstorbenen Vater.

Es ist sein erstes Buch, obwohl der 1965 geborene Alexander G. Schäfer als Theaterautor schon viele Texte verfasst hat. Die Geschichten, die er erzählt, hat er selbst erlebt oder sind Aufzeichnungen vom Diktiergerät seines Vaters. Man erfährt auch, dass Gerd E. für "Gerd Eginhard" stand und dass er Schulfreund von Günter Pfitzmann ("Praxis Bülowbogen") war. Vielen wird Gerd. E. auch als die Stimme von Feffi, dem Papagei aus dem Kinderfernsehen mit Meister Nadelöhr, im Ohr sein.

In der Lesung kam der Stolz des Sohnes auf das Lebenswerk seines berühmten Vater zum Tragen, der für ihn "immer ein Vorbild" war. Am Beruf von Alexander G. Schäfer, er ist ausgebildeter Schauspieler und Kabarettist, ist das unschwer zu erkennen.

Szenenwechsel: Samstagnachmittag im Woll-Laden in der Leipziger Straße. Mira Wunder, alias Katrin Stephan, liest "Geschichten am Spinnrad". Passend zum bevorstehenden Osterfest heißt die Geschichte denn auch "Osterfärben", in der sie ihre Sicht auf die Entstehung des traditionellen sorbischen Ostereierverzierens erzählt.

Seit 2004 schreibt die Dozentin und Inhaberin des Woll-Ladens nun schon Märchen, die sich fast alle um Frau Holle - die Schutzgöttin der Spinnerinnen - oder um alte Bräuche drehen. Das Spinnen hat bei ihr doppelte Bedeutung: Während sie die Wolle zu Garn spinnt, fallen ihr beim einsamen Surren des Spinnrades Geschichten ein. Etwa zwanzig haben nun schon in Schulen, Kitas oder auf Weihnachtsmärkten interessierte Zuhörer gefunden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.03.2013

Reinhard Rädler

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