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Taucha Letzte Handgriffe an der Lenkradheizung
Region Taucha Letzte Handgriffe an der Lenkradheizung
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21:00 24.03.2011
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Taucha

Die beiden reisen Ende nächster Woche nach Dresden, um dort ihre Erfindung des beheizbaren Autolenkrades der Jury vorzustellen. Da Mareike vorher noch eine Woche mit dem Gymnasium auf Englandtour geht, war es das letzte gemeinsame Treffen.

„An den Kontakten muss ich noch arbeiten, die Präsentation nochmal verbessern und mich selber mental vorbereiten“, erzählte Mannewitz. Obwohl der 18-Jährige Erfahrung haben dürfte. Er siegte bereits im Vorjahr beim Jugend-Forscht-Regionalausscheid, damals mit einem Sicherheitskontrollsystem für Gurte in Reisebussen (die LVZ berichtete). Beim Landesausscheid war dann Schluss. „Wir wollten das System trotzdem noch für Flugzeuge ausweiten, aber Airbus hatte genau unsere Idee schon als Patent angemeldet“, sagte er frustriert.

Dieses Mal will er weiterkommen, auch dank Mareikes Idee. „Den Anstoß gab meine Mutter, die immer über kalte Hände beim Autofahren klagte“, erzählte die 16-Jährige. Wie bei einer Sitzheizung könne das doch kostengünstig und für viele Modelle passend über den Zigarettenanzünder nachgerüstet werden, dachten sie sich. Unterstützung erhielten die beiden von Nummer drei im Team, dem Mechatroniker Paul Möde von Heidelberg Postpress Deutschland aus Leipzig, das den Wettbewerb begleitet und mit der Schule einen Kooperationsvertrag hat. Und beim Lenkrad half wie schon im Vorjahr die Firma LPR aus Krostitz.

„Die Stromversorgung war das größte Problem“, erklärte Mehner. Denn das Kabel solle sich beim Steuern nicht um die Lenkachse wickeln. „Über zwei Schleifkontakte haben wir es gelöst“, so Mannewitz. Ein Dekra-Ingenieur habe es sich angesehen und die Klasse-Idee gelobt, erzählte Mannewitz. Jetzt müsse es noch darum gehen, die Einrichtung so zu bauen, dass möglichst viele Typen damit nachgerüstet werden können. Mareike kann daher in London nächste Woche gewissermaßen die Tauglichkeit für Fahrzeuge mit Rechtslenker prüfen.

Jörg ter Vehn

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