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Taucha Masken, viel Bewegung und das Paradies
Region Taucha Masken, viel Bewegung und das Paradies
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21:00 03.06.2010
Gesichter haben es Sophie Block (links) und Antje Hansow angetan. Während Block dafür auch ihr eigenes Konterfei mit verschiedensten Masken veränderte, sprach Hansow Passanten an und bat um vier verschiedene Gesichtsausdrücke. Quelle: Jörg ter Vehn
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Taucha

Genau hinschauen lohnt sich. Nickolaus Schaudt etwa hat seiner Collage einer Lokomotive ein künstlerisches Tagebuch beigelegt, das von seinen Reisen in europäische Großstädte zeugt – und seiner Vorliebe für U-Bahnen. Das cool durchgestylte Werk ist eines von rund 50 Kunststücken, die im Ausstellungsraum des Schlosses gezeigt werden.

„Die Schüler konnten aus den Themen Maske, Bewegung und Paradies wählen“, erklärte Lehrerin Roswitha Riemann. Zwei Monate Zeit habe jeder Schüler für die Arbeit gehabt. „Aber viele haben auch zu Hause an ihren Werken gearbeitet“, erzählte Riemann.

So finden sich neben traumhaften Landschaftsbildern und rennenden Pferden oder Hunden auch Fotografien. Die hatten es Lehrerin Christiane Pathak angetan, die sich bei ihrer Eröffnungsrede an ihre erste Kamera und Erlebnisse in der Dunkelkammer erinnerte – sehr zum Amusement der Schüler, die darunter ganz offenbar etwas anderes verstanden.

Handgemachte Bilder, handgemachte Lieder: Robert Keller (Gitarre) und Sophie Block musizieren bei der Vernissage. Quelle: Jörg ter Vehn

Mit heutigen Digitalkameras entstanden die Serien zum Beispiel von Sophie Block und Antje Hansow. Während Sophie, die bei der Vernissage zur Gitarre von Robert Keller auch sang, ihr eigenes Porträt mit verschiedenen Masken – sogar eine „traditionelle Gesichtsmaske mit Gurke“ ist dabei – verkleidete, sprach Antje Hansow in Leipzig wildfremde Leute für ihr fast schon wissenschaftliches Projekt an. Vier Ansichten pro Mann und Frau verdeutlichen so die enorme Wandlungsfähigkeit der Menschen – und teils auch ihren Humor. Masken, angelehnt an den venezianischen Stil, stellt etwa Lisa Heinicke aus, Marty Frencl hatte seine gar aus Metall getrieben. Die Werke sind für die Öffentlichkeit nur an diesem Wochenende jeweils von 14 bis 17 Uhr und nächsten Mittwoch zur selben Zeit zu sehen.

Jörg ter Vehn

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