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Taucha Maximal 16 Fahrzeuge pro Stunde - Tauchaer Ordnungsamtschef stellt Ergebnisse einer Verkehrszählung vor
Region Taucha Maximal 16 Fahrzeuge pro Stunde - Tauchaer Ordnungsamtschef stellt Ergebnisse einer Verkehrszählung vor
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17:30 19.05.2015
Ordnungsamtschef Albrecht Walther (links) informiert in der Dewitzer Kirche über Ergebnisse einer Verkehrszählung. Quelle: Reinhard Rädler

Einer der Höhepunkte zum feiern ist das Straßenfest, eine Woche nach dem Taucher Stadtfest. "Aber wir lassen die Kirche im Dorf", versicherte Reinhard Mütze, neben Petra Listewnik und der Familie Klauer, einer der Motoren für die Organisation der Feste in der dörflichen Gemeinschaft. "Doch wenn wir schon eine Kirche im Ort haben, treffen wir uns hier auch mal außerhalb der Gottesdienste, um uns über Probleme im Ort auszutauschen", so der Dewitzer.

Das war am Freitagnachmittag der Fall. Die Anliegergemeinschaft nämlich wollte wissen, wie hoch die Verkehrsbelastung in der Straße An den Höfen ist. Es gibt die Sorge, dass vor allem Kinder auf dem Weg zur Schule oder in die Kita durch den Autoverkehr gefährdet seien, wie Antje Thiel zum Ausdruck brachte, die hier mit ihren Kindern fast jeden Tag mit dem Fahrrad unterwegs ist. Zustimmendes Nicken in der Runde.

Interessiert verfolgten die Anwohner deshalb die Auswertung einer Verkehrszählung, über die der Tauchaer Fachbereichsleiter Ordnung und Soziales, Albrecht Walther, informierte. Nachdem der Ordnungsamtschef einige spezielle Regelungen der Straßenverkehrsordnung erläutert hatte, verkündete er den erstaunten Zuhörern, dass die Messungen im Erfassungszeitraum von sechs Tagen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 23 Kilometern pro Stunde ergeben haben. Auch, dass weit weniger Lkw als Pkw unter den zehn, in Spitzenzeiten bis zu 16 Fahrzeugen, die je Stunde verkehren, gezählt wurden, gab er bekannt. Der Pkw-Anteil insgesamt liege bei 71 Prozent der Fahrzeuge. Das Problem sei der Mischverkehr, wie Walther erläuterte, denn Auto- und Radfahrer sowie Fußgänger müssen den gleichen Verkehrsraum nutzen. Natürlich seien fehlende Rad- und Fußwege ein Problem. "Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme" gelte es deshalb hier ganz besonders zu beachten.

Anlass der Verkehrszählung war auch die Tatsache, dass Dewitz auf dem Anger im Sommer einen Spielplatz bekommen soll und dass dann auf den Straßen im Umfeld naturgemäß mehr Leben und Bewegung sein wird. Man werde zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal eine Vergleichsmessung machen, so der Experte aus dem Rathaus, um dann nochmals über mögliche oder erforderliche verkehrsberuhigende Maßnahmen zu beraten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.03.2013

Reinhard Rädler

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