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Taucha Mehr Platz für Aero Club am Schwarzen Berg
Region Taucha Mehr Platz für Aero Club am Schwarzen Berg
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09:00 03.01.2012
Ronny Schäfer (links) und Birk Möbius inspizieren den Raum in den drei zusammengestellten Containern, der für Vereinszwecke genutzt werden soll. Quelle: Jörg ter Vehn
Taucha

Schon im Dezember trudelten die drei gebrauchten Container am Flugplatz nach und nach ein, vor allem zwischen Weihnachten und Neujahr spuckten die Vereinsmitglieder dann in die Hände und packten mit an. Neben dem Container, der bislang für die Flugleitung diente, entstand so ein großer, multifunktional nutzbarer Raum. „Wir benötigen ihn als Vereinsheim, für die Schulung, aber auch für die Flugvorbereitung“, erzählt Vereinsvorsitzender Ronny Schäfer. Gesucht werde noch nach einem weiteren Container als Sanitärtrakt. Der werde dann ordentlich an die Kanalisation auf dem Berg angeschlossen, werde vielleicht auch Duschen für die Flieger und ihre Gastpiloten enthalten, hofft er.

In den nächsten Tagen werden die Räume noch von innen hergerichtet. Gestern liefen vorbereitende Arbeiten für die Elektroinstallation, ab heute soll der Trockenbauer kommen und die Wände isolieren und verkleiden. „Das wird richtig schnuckelig hier“, verspricht Schäfer.

Auch von außen würden die Container verschönert. Schäfer denkt an spezielle Profile, eventuell auch Putz und Anstrich. „Am Ende wird niemand mehr sehen, dass es mal schmucklose Container waren“, ist sein Ziel.

Sollen von außen noch verschönert werden: die drei neuen, gebrauchten Raum-Container neben dem längeren der Flugleitung. Quelle: Jörg ter Vehn

Als weiteren Abschnitt plane der Verein eine Aussichtsterrasse auf dem Dach der Container. „Da kommt eine Stahlkonstruktion drunter und eine Treppe führt von außen auf die kleine Plattform“, erzählt er. Das werde auch helfen, die Gäste beim Flugbetrieb besser von den Flugzeugen fern zu halten.„Wer noch passende Dielen für die Terrasse übrig hat, kann sich gerne bei uns melden“, sagt Birk Möbius, der als Kassenwart einen kritischen Blick auf die Vereinsfinanzen hat und haben muss. Beim Aufstellen der Container habe aber geholfen, dass fast alle Gewerke im Verein vorhanden sind und so die Arbeiten weitgehend in Eigenregie abliefen, erzählt er.

Der Club ist Ende 2005 gegründet worden, nutzt als Untermieter des Segelflugvereins den Flugplatz mit. „Wir sind dankbar, dass die Stadt als Eigentümer des Geländes und der Segelflugverein als Platzhalter uns ihr Einverständnis für das Aufstellen der Container gaben“, sagt Schäfer diplomatisch. So könne sich der Aero Club weiterentwickeln. Der Verein zähle inzwischen 45 Mitglieder, „Tendenz steigend“, so Schäfer.

Jörg ter Vehn

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