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Taucha Mehr als 200 Senioren machen mit bei Kreisspielen
Region Taucha Mehr als 200 Senioren machen mit bei Kreisspielen
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21:00 13.05.2010
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Taucha

„Was drückt der auch so langsam“, beschwert sich die Läuferin schmunzelnd. Die ganze Gruppe vom Sportverein Zschortau lacht. Und Siegfried Bartsch schickt die (vor)schnelle Monika noch mal auf die Reise. Es ging weniger um Höchstleistungen, Zehntelsekunden und geschaffte Meter bei den Kreisseniorenspielen am Mittwoch in Taucha. „Es geht um den Spaß an der Freude“, meinte Sven Kaminski. Der Geschäftsführer des Kreissportbundes Nordsachsen hatte mit seinem Team und etlichen Helfern eine Reihe von Sportarten ausgesucht, die die Senioren an knapp einem Dutzend Stationen ausprobieren konnten. Zum zweiten Mal war etwa Minigolf dabei. Der Grund sei ganz einfach, meinte Kaminski: „Es macht den Leuten einfach Spaß.“ Renate Schaberg zum Beispiel, die mit einem Dutzend Damen der Senioren-Gymnastikgruppe Glesien angereist war, hatte die kleinen Schläger schon beim vorigen Mal in Torgau ausprobiert. „Wunderbar“ sei Minigolf, so Schaberg. Sonst spiele sie diese Sportart leider nie. Wie Bogenschießen. „Beim ersten Mal habe ich hier aber gleich die Zehn getroffen“, freute sie sich. Auf dem Bogenschießplatz bot Egon Wendt vom SSV Torgau auch Armbrustschießen an – mit großem Erfolg. „Da kam gleich zu Anfang eine Frau vorbei, die meinte, noch nie geschossen zu haben – und machte gleich 50 Ringe bei fünf Schuss“, staunte er selbst. Gleich gut war am Mittwoch Norbert Scheller aus Taucha. Der Linkshänder zielte gründlich und sicher – und holte ebenfalls erstaunliche 50 Punkte und eine neun – „und das beim ersten Mal“, freute er sich. „Das Zielen ist ja dasselbe wie bei der Armee“, meinte Achim Kunath, der ebenfalls für einen Anfänger eine gute Ringzahl schoss. „Insgesamt 202 Senioren haben mitgemacht“, erklärte Kaminski. Sie seien auch aus Krostitz, Delitzsch, Rackwitz, Eilenburg, Torgau, Wermsdorf und Hohenpriesnitz angereist. Im vorigen Jahr seien es mit 300 Teilnehmern ein paar mehr gewesen, „aber da hatten wir auch ein Bombenwetter“, so Kaminski. In Taucha hatte wohl vor allem der Wetterbericht mit angekündigten Regenschauern die betagteren Sportler abgehalten. Kaminski war dennoch zufrieden. „Es ist insgesamt eine gute Teilnahme“, meinte er. Auch Bürgermeister Holger Schirmbeck und Kreissportbund-Präsidentin Elke Müller hatten bei der Eröffnung der Spiele auf die Bedeutung des Sports für Senioren hingewiesen. „Unser Motto lautet ja auch: Sport gemeinsam statt einsam“, erläuterte Kaminski den Grund.

Jörg ter Vehn

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