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Mehrheit der Betriebe für B 87n-Anbindung nördlich von Taucha

Mehrheit der Betriebe für B 87n-Anbindung nördlich von Taucha

Der Mehrzahl der Unternehmen im Landkreis Nordsachsen wünscht sich eine Anbindung der B 87n an die A14 im Norden Leipzigs, also in Verlängerung der B 2. Das ist ein Ergebnis einer Befragung der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig unter 3500 Unternehmen im Kreis.

Taucha. 524 hatten geantwortet.

Die IHK hatte in ihrer Untersuchung differenziert zwischen allen Unternehmen, solchen aus der Region Torgau und denen, die an einer künftig ausgebauten Trasse liegen würden. So sprachen sich 38,8 Prozent aller Unternehmen im Kreis für die nördliche Variante der Anbindung aus, aus der Region Torgau jedoch 46,5 Prozent. Eine südliche Trasse wollten 15,9 Prozent aller Betriebe, eine mittlere 25,6 Prozent.

28 Prozent aller Betriebe meinten, eine vierspurig ausgebaute B 87n werde starken Einfluss auf ihre Investitionen haben. Im Raum Torgau gingen 46 Prozent davon aus. 28,8 Prozent aller Betriebe fanden einen Fahrzeitgewinn durch die neue Straße „sehr bedeutend“, von den Torgauern meinten das 51,6 Prozent. Gut die Hälfte der Betriebe in Anliegerorten meinte, eine vierspurige B 87n werte die Standortqualität auf.

Neben der mehrheitlichen Befürwortung des Projekts habe es auch kritische Stimmen gegeben, heißt es in der Studie. Zu geringes Verkehrsaufkommen, künftige Mautpflicht auf vierspurigen Bundesstraßen und der starke Eingriff in die Natur seien kritisiert worden, so die IHK. Sie empfiehlt, das Mehrheitsvotum für die nördliche A14-Anbindung in den weiteren Planungsprozess der Trassenführung einfließen zu lassen. Die Trasse entspricht der, für die sich auch Landrat Michael Czupalla (CDU) nach Gesprächen mit dem Regionalen Planungsverband Westsachsen und Bürgermeistern stark macht (die LVZ berichtete). Eine südliche Führung zwischen Taucha und Panitzsch hindurch werde den Bau wegen angedrohter Klagen nur verzögern, wenn nicht unwahrscheinlich machen, hieß es.

Die IHK kündigte an, die Studie Politikern und Planern zukommen zu lassen. Diskutiert werden sollen die Ergebnisse auch bei einem Vor-Ort-Termin des Parlamentarischen Staatssekretärs aus dem Bundesverkehrsministerium, Jan Mücke, am 29. August in Nordsachsen.

Jörg ter Vehn

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