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Merkwitz bereitet Doppel-Jubiläum vor

Tauchaer Ortsteil feiert im Juni 750. Geburtstag Merkwitz bereitet Doppel-Jubiläum vor

In diesem Jahr gibt es im Tauchaer Ortsteil Merkwitz ein Doppel-Jubiläum zu feiern: 750 Jahre Merkwitz und 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr im Ort. Die Feierlichkeiten sollen vom 10. bis zum 12. Juni stattfinden. Das gut 20-köpfige Organisationsteam hat bereits im November vorigen Jahres mit den Planungen für das Festwochenende begonnen.

IG-Chef Roland Wagner lädt zu den Festtagen nach Merkwitz ein

Quelle: Olaf Barth

Merkwitz. In diesem Jahr gibt es im Tauchaer Ortsteil Merkwitz ein Doppel-Jubiläum zu feiern: 750 Jahre Merkwitz und 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr im Ort. Die Feierlichkeiten sollen vom 10. bis zum 12. Juni stattfinden. Das gut 20-köpfige Organisationsteam hat bereits im November vorigen Jahres mit den Planungen für das Festwochenende begonnen. Jetzt kann Roland Wagner, Vorsitzender der IG Merkwitz, bereits einiges zum Programm sagen.

„Das Grundgerüst steht, bei unserem nächsten Treffen Ende April wird an den Feinheiten gefeilt. Und es geht auch noch um das Einsammeln von Spenden für die Finanzierung des Festes“, erklärt der 65-Jährige. Gemeinsam mit ihm und der IG bereiten Feuerwehrleute und die Frauensportgruppen die Feierlichkeiten mit vor. Am ersten Tag soll es in der Begegnungsstätte „Merkwitzer Stübchen“ am Abend eine Festveranstaltung geben. Für Unterhaltung sorgen eine Disco und Line-Dancer aus Taucha.

Am Sonnabend sind dann rund um den Park, die Begegnungsstätte und das Feuerwehr-Gerätehaus sowohl Übungen der Kameraden als auch viele musikalische Beiträge und Erinnerungen an die Geschichte des Ortes geplant. Eine Gruppe befasst sich – an der Seite des Merkwitzer Foto-Zirkels – mit der Ortsgeschichte und stellt ihre Arbeit vor. Die Feuerwehr präsentiert sich zum Tag der offenen Tür. Unter dem Titel „Freunde kommen zu Besuch“ liefern verschiedene Gruppen aus der Umgebung ihre kulturellen Beiträge. Aber auch die Merkwitzer selbst leisten mit ihrem gerade neu gegründeten Männerchor einen musikalischen Beitrag. Zu den Gästen zählen der Posaunenchor Hohenheida und der Judoclub Leipzig. Am Abend spielt vor dem großen Höhenfeuerwerk eine Live-Band aus Berlin.

„Und am Sonntag laden wir zu unserem traditionellen Freiluft-Gedenkgottesdienst zum Gedenkstein am Teich ein. Zum Mittagskonzert spielt unser Mister Swing, Harry Künzel“, gibt Wagner einen weiteren Einblick in das Programm. Dann geht das Spektakel mit weiteren Live-Auftritten und viel Musik weiter. Finanziert werden soll das Ganze vor allem aus Spenden und mit Hilfe von Eigenleistungen. „Von der Stadt, der IBV und SPD-Stadträten haben wir schon einiges eingesammelt. Auch bei Unternehmen gehen wir Klingeln putzen. Doch gerade unser großer Nachbar, das BMW-Werk, hüllt sich in Schweigen“, sagt Wagner.

Die im Jahr 1999 gegründete IG mit ihren derzeit 46 Mitgliedern stellt aber noch mehr im Dorf auf die Beine. So waren letztens erst 26 Naturfreunde der Einladung zum IG-Frühlingsspaziergang gefolgt. „Unser nächster Höhepunkt wird die Ausfahrt ins Erzgebirge am 22. Mai sein. Im Juli findet wieder die Begegnung am Dorfteich statt, wo die Bewohner entspannt bei Erzählungen und Musik zusammenfinden. Und im September besuchen wir Petersberg und Bernburg, verbunden eventuell mit einer Schiffsfahrt auf der Saale“, nennt Wagner einige weitere Punkte. Die Hauptversammlung im November sowie der Weihnachtsmarkt Anfang Dezember runden das Jahresprogramm ab.

Unabhängig von all dem hält die IG das Leben im „Merkwitzer Stübchen“ am Laufen. In der Begegnungsstätte treffen sich die Frauensportgruppen und die Senioren. Beim Bürgertreff freitags kann gespielt und diskutiert werden. Ein Thema dabei: Die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes am nahen BMW-Werk. „Das bereitet uns Sorgen. Auch dass hier im Norden die neue B 87 gebaut werden soll, weil sie anderswo nicht gewollt ist, gefällt uns nicht“, benennt Wagner zwei Probleme für die Einwohner.

Von Olaf Barth

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