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Taucha Merkwitzer Weihnachtsmarkt zieht Besucher an
Region Taucha Merkwitzer Weihnachtsmarkt zieht Besucher an
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12:09 06.12.2009
Auch der Weihnachtsmann schaute im Tauchaer Ortsteil Merkwitz vorbei. Quelle: Kristin Jurack
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Merkwitz

Gegenüber flackerte in einem Feuerkorb ein Lagerfeuer. Die Merkwitzer strömten nach und nach auf den Hof, grüßten, lachten, tranken Glühwein miteinander. Als der Volkschor Taucha auftrat, war der Weihnachtsmarkt schon gut besucht. Die 23 Chormitglieder trotzten eine halbe Stunde tapfer der unwirtlichen Witterung, um die Merkwitzer mit schönen Weihnachtsliedern in festliche Stimmung zu bringen. Der Applaus war behandschuhter Finger wegen sehr gedämpft; wer konnte, wärmte sich an einer Tasse heißen Getränks.

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Merkwitz. Zum alljährlichen Weihnachtsmarkt hatte die IG Merkwitz am Samstagnachmittag auf den Gutshof eingeladen. Dort hatten sie die Garagen mit Bänken und Tischen ausgestattet, mit Tannengrün dekoriert und einen Weihnachtsbaum aufgestellt.

Dementsprechend gut zu tun hatten die Damen und Herren der IG, die sich um die Versorgung der Gäste kümmerten. Unermüdlich pendelten sie zwischen dem Gutshof und der Begegnungsstätte, um in Thermoskannen frischen Kaffee zu holen. Außerdem gab es unter dem Garagendach ein reichliches Kuchenbuffet, einen kleinen Flohmarkt und einen Stand, an dem Tee und gebrannte Mandeln verkauft wurden. Neben den Garagen war eine Theaterszene aufgebaut und nachdem sich alle Gäste gestärkt hatten, versammmelten sie sich um die Absperrung und warteten neugierig, welches Märchen sich die Laienschauspieler in diesem Jahr ausgesucht hatten.

Dann zogen verkleidete Gestalten über den Gutshof ein: acht Ziegen, ein Wolf, eine Krämerin, eine Müllerin und eine Märchenerzählerin. In einer Viertelstunde spielten sie das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein: „Konzentriert, ohne Schmus, aber mit Gags“, sagte Roland Wagner, Vorsitzender der IG Merkwitz. Die Kostüme und die Requisiten waren sehr fantasievoll und mit viel Geschick aufeinander abgestimmt. Die Kinder in der ersten Reihe verfolgten gebannt das Geschehen, der dicke Wolf war dann den kleineren aber doch nicht ganz geheuer. Aber auch die Großen hatten ihren Spaß. Als die Geißmutter eines ihrer Geißlein bei seinem Spitznamen „Massel“ rief, mussten alle herzlich lachen. Denn Thomas Weber kennen alle nur unter diesem Namen.

Als es dunkelte, gab es für die Kinder noch eine besondere Überraschung: Roland Wagner und Frank Stück kamen als Weihnachtsmann und Engel verkleidet mit einer Schubkarre voller Geschenke. Kinder, deren Eltern zuvor eine Kleinigkeit bei der IG abgegeben hatten, wurden nun vom Weihnachtsmann beschenkt.

Kristin Jurack

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