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Merkwitzer Weihnachtsspiel begeistert Groß und Klein

Weihnachtsmarkt Merkwitzer Weihnachtsspiel begeistert Groß und Klein

Es ist mittlerweile der 13. Weihnachtsmarkt, zu dem die rührige IG Merkwitz auf den Innenhof des ehemaligen Gutshofes eingeladen hatte. Und natürlich gab es wieder Glühwein, Bratwurst, Merkwitzer Mutzbraten, Kaffee sowie selbst gebackenen Kuchen und einen kleinen Flohmarkt. Der musikalische Auftakt kam vom Posaunenchor der evangelischen Kirchgemeinde Hohenheida.

Beifall für den „Merkwitzer Froschkönig“.

Quelle: Reinhard Rädler

Taucha. Es ist mittlerweile der 13. Weihnachtsmarkt, zu dem die rührige IG Merkwitz auf den Innenhof des ehemaligen Gutshofes eingeladen hatte. Und natürlich gab es wieder Glühwein, Bratwurst, Merkwitzer Mutzbraten, Kaffee sowie selbst gebackenen Kuchen und einen kleinen Flohmarkt. Der musikalische Auftakt mit weihnachtlicher Musik kam vom Posaunenchor der evangelischen Kirchgemeinde Hohenheida.

Traditionell führte die Märchengruppe der IG Merkwitz ein Weihnachtsmärchen auf. Welche Geschichte das sein wird, zählte zu den bestgehüteten Geheimnissen in dem Tauchaer Ortsteil – dachte man jedenfalls. Die Märchengruppe der IG Merkwitz hatte jedenfalls genau so viel Spaß, wie die Zuschauer, die sich schon zehn Minuten vor Beginn die besten Plätze sicherten, um das „Märchen vom Froschkönig“ zu sehen.

Regisseurin Corinna Preiß hatte das Manuskript aus dem Grimmschen Märchen für die siebenköpfige Theatertruppe herausgezaubert, die schon im Oktober mit den ersten Proben begann. „Wir haben die meisten Kostüme und Kulissen in unserem eigenen Fundus, denn es ist mittlerweile schon das achte Märchen, das wir bei unserem Weihnachtsmarkt aufführen“, berichtete die Co-Regisseurin und Erzählerin in der Märcheninszenierung, Elke Stück. „Da steckt immer viel Arbeit drin. Und ohne unsere fleißigen Helfer im Hintergrund, auch für den Bühnen-Auf- und Abbau sowie für die Lautsprechertechnik, wäre das alles gar nicht möglich“, vergaß sie nicht die Mitstreiter zu erwähnen.

Das Märchen nahm in der liebevoll gestalteten Kulisse getreu der Grimmschen Vorlage seinen Lauf, allerdings in der Merkwitzer Version. So kam es dann, dass Prinzessin Kerstin Petzold den Frosch Constanze Halling küsste, was ihr eine grün gefärbte Nase einbrachte. Als sich daraufhin, nach einem Pyro-Sternenfeuer, der verwunschene Königssohn tatsächlich wieder in einen Prinzen verwandelte, entpuppte der sich, unter Beifall und Gelächter des Publikums, mit Günter Dennerlein (71) allerdings als ein doch schon etwas in die Jahre gekommener Monarchen-Nachfolger.

Das Märchen war kaum vorbei, da riefen die Kinder im Chor nach dem Weihnachtsmann, denn sie wussten, dass sein Auftritt naht. Nachdem Anna Moske und Laura Wernicke, beide acht Jahre alt, „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ gesungen hatten, kam er tatsächlich mit einem Moped und Anhänger voller Geschenke angebraust. Assistiert von „Engel Martin(a)“ verteilte er kleinere und größere Päckchen mit launigen Bemerkungen, die stark an IG-Chef Roland Wagner erinnerten.

Allerdings hatten fast alle Kinder den Text für ein Weihnachtsgedicht „vergessen“. Aber Anna Hoffmann rettete die Situation, als sie gemeinsam mit ihrem kleinen Töchterchen das Geschenk entgegennahm und artig das Gedicht vom „lieben guten Weihnachtsmann“ aufsagte. Anton und Fabian Kolbig schüttelten inzwischen intensiv ihre Päckchen. „Da ist eindeutig was von Playmobil drin“, mutmaßten sie mit Kennermine. „Völlig daneben“, verriet Mama Carmen hinter vorgehaltener Hand. So viel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit.

Von Reinhard Rädler

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