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Merkwitzer legen ihr eigenes Sportabzeichen ab

Merkwitzer legen ihr eigenes Sportabzeichen ab

In Merkwitz findet sich immer ein Grund zum Feiern und wenn es ein "krummer" Anlass, wie "748 Jahre Merkwitz" ist. "Das bedeutet aber eigentlich nichts anderes, als dass wir schon unser Jubiläum '750 Jahre Merkwitz' im Jahr 2016 im Blick haben", erklärte der Vorsitzende der Interessengemeinschaft des Dorfes, Roland Wagner, verschmitzt lächelnd.

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Viel mehr Dosen fielen bei Icefighter-Verteidiger Dennis Dörner (vorn) nicht um. Stürmer-Ass Tomas Vrba machte es danach besser.

Quelle: Reinhard Rädler

Taucha. Mit den Tauchaer Bürgerschützen 1857 ließ er es bei einem dreifachen Eröffnungssalut heftig krachen. Auch der Spielmannszug Taucha war nicht zu überhören.

Das diesjährige Wochenende stand im Park unter dem Motto "Sport in Merkwitz", bei dem sich Leipziger Kampfsportler und junge Tauchaer Turner präsentieren oder die Besucher das "Merkwitzer Sportabzeichen" erwerben konnten. Seine guten Kontakte zu seinem Berufsschullehrer-Kollegen und Vereinsvorsitzenden des Judoclubs RBS 1991 Leipzig, Bernd Pissoke, hatte der IG-Chef zu einer Einladung einer Judogruppe genutzt, die einen Querschnitt aus ihrem Judosport zeigte. Mit Murad Malsagov kam sogar ein frischgebackener Vize-Europameister nach Merkwitz, der eine Woche zuvor in Prag den Titel knapp verpasst hatte. Für den zehnjährigen Robert Karoly ging es dagegen erst einmal um den gelben Gürtel, als er vor Publikum eine Prüfung mit Fall-, Wurf- und Bodentechniken ablegen musste.

Weniger professionell ging es beim "Merkwitzer Sportabzeichen", mit Dosenwerfen, Schlängellauf, Dreierhopp, Slalom, Reifen rollen und Medizinballstoßen zu. Hier stand der Spaß im Vordergrund. Die Icefighter-Stars Dennis Dörner und Tomas Vrba nutzten diese Möglichkeit gleich für eine zusätzliche Trainingseinheit und kamen beim Dreierhopp aus dem Stand auf ausbaufähige 6,10 und 6,70 Meter. Beim Dosenwerfen blieb Verteidiger Dörner mit sechs Punkten sehr, sehr defensiv, während Stürmer-Ass Vrba auch hier, gewohnt treffsicher, 55 Punkte abräumte. Ortsfeuerwehr-Chef Michael Denzer outete sich als Eishockeyfan und lud die beiden Cracks zu einer exklusiven Führung in das Gerätehaus und in die Schulungsräume ein, zeigte dabei auch, dass die Ortsfeuerwehr die Garage für das Einsatzfahrzeug zum Public Viewing für die Fußballfans vorbereitet hat.

Auf dem Festplatz blieben bei den angekündigten "auskömmlichen Preisen" mit jeweils einem Euro für Bratwurst, Bier, Cola oder Bowle wohl kaum Wünsche offen. Für Kinderunterhaltung war mit einem großen Trampolin bestens gesorgt, für einen Ritt durch den Park auf einem der Pferde der Familie Wunderlich aus Taucha hatten sich sogar Schlangen gebildet. Das 12. Dorffest klang am Sonntag mit einem Frühschoppen und einem Kleinfeldturnier aus.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.07.2014
Reinhard Rädler

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