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Taucha Merkwitzer zeigen ihre Krippen
Region Taucha Merkwitzer zeigen ihre Krippen
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10:26 04.01.2010

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„Wir machen das jetzt das siebente Mal und mir ist wichtig, dass die Menschen ins Gespräch kommen und zeigen, mit welchen Figuren sie ihr Weihnachtsfest verbracht haben“, so Deckert. Er initiierte diese Schau bisher in den Kirchen Gottscheina, Plaußig, Göbschelwitz, Portitz, Seehausen und Seegeritz. 

Taucha. Die Begegnungsstätte „Merkwitzer Stübchen“ in dem Tauchaer Ortsteil war am Sonntag fest in Besucherhand. Pfarrer Markus Deckert hatte mit Unterstützung von Familie Koch und der Interessengemeinschaft Merkwitz zu einer ganz besonderen Krippenausstellung geladen.

 „Eine sehr gemütliche Schau. Die Sachen sind schön anzusehen und für mich etwas sehr Vertrautes, da ich aus dem Erzgebirge komme“, erzähle die 26-jährige Anne-Katrin Schmiedchen, die sich gemeinsam mit ihrem Sohn Oskar jede Krippe anschaute, auch die allerkleinste von einer Familie Ludwig. „Für unsere weltenbummelnden Kinder während den Weihnachtstagen fernab der Heimat“, stand auf einem Zettel neben der Miniaturholzkrippe. Auch Annegret Tuchel war von den Exponaten begeistert und fotografierte das eine oder andere Stück. „Im letzten Jahr habe ich selbst noch meine Weihnachtsfiguren mitgebracht, als die Schau in Seegeritz stattfand. Dieses Mal komme ich als Zuschauerin“, schilderte Tuchel, der es vor allem eine afrikanische Krippe angetan hatte.

Diese hatte der Merkwitzer Uwe Koch aufgestellt. Seine Tochter Franziska war durch ihr Studium für zehn Wochen in Tansania und hatte die christlichen Figuren als Geschenk im Gepäck. „Es fehlte noch eine Hütte, die ich dann hier selber gebaut habe, nach den Fotovorlagen, die mir meine Tochter mitgebracht hat“, erläuterte der 49-Jährige.

Selbst Hand angelegt haben ebenso Bernhard und Konstanze Blankenburg aus Merkwitz. Bereits 1996 hatte das Ehepaar mit Hilfe von Ausgusshilfen eigene Weihnachtsfiguren erstellt und liebevoll bemalt. „Der Stall war damals eine Pappvariante und nicht sehr schön. Deshalb baute ich dann 1999 noch den passenden Unterstand für die Figuren. Die Krippe steht jetzt immer an Heiligabend unter dem Tannenbaum“, berichtete der 50-Jährige.

Aus Sicherheitsgründen und um den Reiz der Krippenausstellung zu bewahren, war die Schau nur am Sonntag für Besucher offen. „Wenn hier etwas wegkommt, das geht nicht. Der ideelle Wert der Krippen ist ja unbezahlbar“, so Pfarrer Deckert.

Kathrin Kirscht

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